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Urlaub an der Ostsee – Warnemünde und das Hotel Neptun

Wie wurde aus einem Ostseeort ein Sehnsuchtsziel – und aus einem Hotel ein Symbol der DDR? Die neue Folge von »Orte Ost« führt nach Warnemünde und erzählt die Geschichte eines Urlaubsortes, der für viele Menschen im Osten zum Inbegriff von Ferien, Freiheit und Fernweh wurde.

Historiker Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk zeigt, wie Urlaub erst im 20. Jahrhundert zum Massenphänomen wurde und weshalb die Ostseeküste für die DDR eine besondere Bedeutung gewann. Schließlich war die Region nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch Teil der streng gesicherten Staatsgrenze.

Im Mittelpunkt der Folge steht das Hotel Neptun. 1971 eröffnet, direkt am Ostseestrand gelegen war es für viele das prestigeträchtigste Hotel der DDR. Zugleich war das Haus ein Ort voller Widersprüche: Urlaubsparadies und Stasi-Hotspot, Schaufenster zur Welt und Symbol der Grenzen des sozialistischen Systems.

Warum wurde die Ostsee zu einem der wichtigsten Sehnsuchtsorte der DDR? Und weshalb fasziniert das Hotel Neptun bis heute?

»Orte Ost« ist die neue Filmreihe des DDR Museum über (ost-)deutsche Schauplätze, Themen und Ereignisse, deren Geschichte bis heute nachwirkt. Historiker Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk führt durch »Lost Places«, Erinnerungs- und Zukunftsorte und verbindet historische Einordnung mit aktuellen Entwicklungen und persönlichen Erinnerungen. Die Reihe erscheint regelmäßig auf dem YouTube-Kanal des DDR Museum und begibt sich vor Ort auf Spurensuche.

»Orte Ost« steht für eine lebendige, anschauliche und gegenwartsnahe Auseinandersetzung mit DDR-Geschichte und lädt zu einer spannenden Entdeckungsreise zwischen Vergangenheit und Zukunft ein.

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