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Was sehen wir in Museen? In Vitrinen und hinter Absperrungen erscheinen die Dinge vor allem statisch. Mirae kh Rhee beschäftigt sich damit, wie die Objekte an ihren heutigen Platz gelangten. Die Künstlerin hinterfragt, wer warum was sammelt(e) und welche Botschaften über Sammlungen unterschiedlichster Art vermittelt werden. Nicht zuletzt durch die Mobilität von Menschen haben Sammlungsobjekte ebenso wie jene, die sie kreierten, bemerkten, bewahrten und weitertrugen, eine bewegte Geschichte hinter sich!

Mirae kh Rhee ist eine interdisziplinär und forschungsbasiert arbeitende Künstlerin, die in Deutschland, Kalifornien und Süd-Korea tätig ist. Von ihrer eigenen diasporischen Identität ausgehend, untersucht sie in ihrer künstlerischen Arbeit Themen wie Sammelpraktiken und -geschichten, erzwungene Migration oder kulturelle Aneignung und erzählt autoethnografische Geschichten.

Die aktuelle Präsentation ist Teil eines Langzeitprojekts, das das Konzept der Kuriositätenkabinette aus der Perspektive eines transnationalen Feminismus und mit dekolonisierenden Ansätzen betrachtet. Darin beleuchtet Mirae kh Rhee etablierte Sammlungserzählungen und blickt kritisch auf Sammelpraktiken zwischen Europa und Asien. Sie analysiert elitäre Sammlungskonzepte, die der Demonstration von Macht und der Konstruktion von Identität dienen. Ausstellungsbesuchende sind eingeladen, sich mit ihrer eigenen Praxis des Sammelns auseinanderzusetzen.

Publikation zur Ausstellung.

Nach Ausstellungseröffnung erscheint eine Broschüre, die auf dieser Seite auch als Download zur Verfügung gestellt wird.

Kuratorin.

Die Ausstellung wird kuratiert von Uta Rahman Steinert, Museum für Asiatische Kunst, in Kooperation mit der Künstlerin.

Eine Sonderausstellung des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin im Rahmen des Projekts Kollaboratives Museum (CoMuse) im Humboldt Forum.

  • regulär 14 EUR, ab 13.7.2026: 9 EUR, Ausstellungsticket für Ethnologische Sammlungen und Asiatische Kunst erforderlich
  • 3. OG, Raum 318, Raum 319
  • Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do, Fr, Sa, So: 10:30 – 18:30 Uhr; Di: geschlossen

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Zusätzliche Informationen

Informationen zur Barrierefreiheit

Im Humboldt Forum sind sämtliche Ausstellungsräume mit einem Rollstuhl barrierefrei zu erreichen. Ein taktiles Bodenleitsystem erleichtert blinden und sehbehinderten Besucher:innen die Orientierung.

Bildungsformate sind auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Besucher*innen mit Behinderungen zugeschnitten. Hierzu zählen Tastführungen, Führungen & Workshops gedolmetscht in Deutsche Gebärdensprache (DGS), sowie Führung für und mit Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Barrierefreie Parkplätze stehen südlich des Humboldt Forums auf dem Schlossplatz zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bushalteplätze stehen in der Rathausstraße zur Verfügung: Haltezeit von 9 – 22.30 Uhr

Mit U- und S-Bahn

U Museumsinsel (U5): 1 Min zu Fuß

S/U Alexanderplatz: 15 Min zu Fuß

S Hackescher Markt: 10 Min zu Fuß  

Mit dem Bus

Lustgarten: 100, 300, N5; 1 Min zu Fuß

Berliner Schloss: 147; 1 Min zu Fuß

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