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Auszüge aus dem Roman Das weiße Leintuch von Antanas Škėma und Kompositionen von Bach, Mozart, Chopin, Schumann, Brahms, Debussy, Čiurlionis, Bartók und Strawinsky Das weiße Leintuch – ein Jahrhundertroman des großen litauischen Schriftstellers Antanas Škėma.

Sein Leben ist von den Katastrophen des zwanzigsten Jahrhunderts gezeichnet. Geboren 1910 im heutigen Polen, aufgewachsen in Russland, gehörte er zur Generation, die das unabhängig gewordene Litauen zwischen den Weltkriegen aufbauen wollte. Nach seiner Beteiligung am Aufstand gegen die sowjetische Besatzung floh Škėma nach Deutschland, wo er zunächst interniert wurde, dann aber nach Amerika emigrieren konnte. Da er als Exilant im sowjetischen Litauen nicht gedruckt werden durfte, fanden seine Werke erst mit der Perestroika in den späten 1980er Jahren ihren Weg nach Litauen und wurden seitdem auch in seinem Heimatland wiederentdeckt.

„In diesem Buch verbirgt sich eine der schönsten und schmerzlichsten Liebesgeschichten, die ich kenne“, sagt Corinna Harfouch, die Škėmas Roman nun gemeinsam mit Hideyo Harada in einer ergreifenden Wort-Musik-Collage auf die Bühne bringt.

Hier wird Škėmas intensive Verbindung zur Musik mit Werken von Bach, Mozart, Chopin, Schumann, Brahms, Debussy, Čiurlionis, Bartók und Strawinsky zum literarischen wie musikalischen Erlebnis.

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