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Wie eine Frau Berlin veränderte

Passend zum Jahresmotto „Die Kraft der Frauen“ rückt das Theater im Palais Berlin in seiner Reihe der Berliner Persönlichkeiten eine fast vergessene Frau in den Fokus, deren Errungenschaften im Berlin des 19. Jahrhunderts beinahe wie ein Wunder anmuten: die Schriftstellerin, Frauenrechtlerin und Sozialaktivistin Lina Morgenstern.

Gegen alle gesellschaftspolitischen Widerstände gründet die in Breslau in Preußen geborene Jüdin mit 18 Jahren ihren ersten Wohltätigkeitsverein, schreibt mehrere Bestseller, ruft die erste Zeitung von Frauen für Frauen ins Leben und organisiert den ersten Internationalen Frauenkongress in Deutschland mit Besucherinnen aus der ganzen Welt. Berühmt wurde sie nicht zuletzt für die Berliner Volksküchen, die sie initiierte und die ihr den Beinamen „Suppenlina“ einbrachten.

Der mehrfach ausgezeichnete Autor und Filmemacher Gerhard J. Rekel, der u.a. für Terra X, Arte und ARD arbeitet, bringt anhand neuer Archivfunde und einer zweijährigen Recherche das spannende Leben von Lina Morgenstern auf die Bühne – gespielt von Alina Gause, die auch für die Kompositionen im Stück verantwortlich zeichnet.

An ihrer Seite zu sehen sind Carl Martin Spengler und Dennis Weissert, den Sie aus der Hausproduktion „Georg Kreisler: Adam Schaf hat Angst“ kennen. Die beiden verkörpern Lina Morgensterns Wegbegleiter und Widersacher, die ihr allen Mut und Einfallsreichtum abverlangten, um das gesellschaftspolitische Leben mitgestalten zu können.

Erleben Sie die Produktion über eine außergewöhnliche Frau, deren Wirken Berlin nachhaltig veränderte!

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