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Helen Keller gilt nicht nur in der Tauben Community, sondern auch unter blinden Menschen als Ikone: Schriftstellerin, Aktivistin, Dozentin und die erste taubblinde Person, die einen Abschluss an der Harvard University erlangte.

Anne Sullivan war ihre Lehrerin, Begleiterin und lebenslange Vertraute. Bevor die beiden weltberühmt wurden, waren sie eine ungestüme Schülerin und eine unbeirrbare Lehrerin – verbunden durch einen radikalen Lernprozess jenseits konventioneller Sprache.

Eine Taube und eine hörende Schauspielerin bringen diese außergewöhnliche Geschichte mit Puppenspiel, Physical Theatre, Laut- und Gebärdensprache auf die Bühne. Sie erkunden unterschiedliche Formen von Kommunikation, lassen Gebärdensprache und Brailleschrift sinnlich erfahrbar werden und öffnen damit neue Perspektiven auf Wahrnehmung, Sprache und Verständigung. Ein intensives, poetisches Theatererlebnis über Widerstandskraft, Imagination und die Kraft, Grenzen zu verschieben.

Publikumsgespräch

Im Anschluss an die Vorstellung wird zu einem Publikumsgespräch mit dem künstlerischen Team in der Moderation der Kulturwissenschaftlerin Beate Absalon eingeladen.

Das Gespräch findet in englischer Lautsprache und tschechischer Gebärdensprache statt und wird in Deutsche Gebärdensprache verdolmetscht. Publikumsfragen können in Deutscher Gebärdensprache, englischer oder deutscher Lautsprache gestellt werden.

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Zusätzliche Informationen

Informationen zur Barrierefreiheit

Eine DGS-Dolmetscherin ist vor und nach der Vorstellung vor Ort, um Besucher:innen bei Bedarf zu unterstützen. Publikumsgespräch in englischer Lautsprache und tschechischer Gebärdensprache mit Verdolmetschung in DGS. Es besteht die Möglichkeit zum Early Boarding.

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