Kinemathek – Studiokino
Als Tochter einer jüdischen Familie, die vor dem Nationalsozialismus nach Argentinien fliehen musste, verbindet sie persönliche Geschichte mit gesellschaftlichen und politischen Fragen.
Anlässlich der Neuerscheinung des Bandes ›Jeanine Meerapfel‹ in der Reihe ›Film-Konzepte‹ stellt die Filmwissenschaftlerin Lea Wohl von Haselberg ihre Beschäftigung mit Leben und Werk der Regisseurin vor.
Der Band zeichnet Meerapfels filmische Auseinandersetzungen mit Lateinamerika, der Bundesrepublik, familiären Beziehungen und den Herausforderungen des Erinnerns nach.
Ergänzend zeigen wir den Dokumentarfilm ›Adiòs AdK – die Präsidentin geht‹ von Christa Donner. Der Film begleitet Jeanine Meerapfel in ihrer letzten Zeit als Präsidentin der Akademie der Künste und eröffnet einen persönlichen Blick auf eine der prägenden Stimmen des deutschen Films.
Im anschließenden Gespräch mit Rolf Aurich von der Deutschen Kinemathek diskutieren Lea Wohl von Haselberg und Christa Donner über Meerapfels Werk, ihre Bedeutung für die Filmgeschichte und die Frage, wie Kino Erfahrungen von Exil, Verlust und Zugehörigkeit sichtbar machen kann.
Zu Gast:
Lea Wohl von Haselberg (Professorin und Programmdirektorin Jüdisches Filmfestival Berlin Brandenburg) und Christa Donner (Filmemacherin, Fotografin und Kuratorin)
Programm
- Buchvorstellung: Lea Wohl von Haselberg: ›Jeanine Meerapfel‹, 2025
- Film: ›Adiòs AdK – die Präsidentin geht‹, D 2024, Regie: Christa Donner, 58 min
Zusätzliche Informationen
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