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Ein Abend für die Ohren

Von all unseren Sinnen, schenken wir dem Sehen das meiste Vertrauen. Doch wie viel unwirklicher dagegen scheint da etwas ‚nur‘ Gehörtes? Wir hören einen Raum und sind nicht sicher: Wo ist das? In einem Keller? Warum ruft da jemand an und singt am Telefon? Und wer ist diese genervte Stimme, die antwortet? Wir begleiten ein Paar, das – spazieren geht? Oder einkaufen? Wo sind die beiden? Und worüber reden sie nur? Wir hören eine Frau und einen Mann im Stress. Was ist da los? Was bedeutet dieses ohrenbetäubende Geschrei?

Der Abend Hör-Spiele präsentiert Kurz-Hörspiele, die unsere Ohren auf Orientierungsreise schicken und das Verstehen zum Abenteuer machen.

Die Kurz-Hörspiele werden als fertige Produktionen und als Live-Lesung zu hören sein. Kein falscher Ton wird hier durchkommen, das verhindert die Regie, wenn sie sagt: Nochmal bitte, aber ein bisschen verzweifelter!

Hör-Spiele: Ein Abend für alle, die ihren Ohren die Ehre erweisen wollen.

Mit:

Martiné-Carolin Frenzel, Lisa Funke, Nastasja Futyma, Elisa Giesmann, Anna Rohleder, Sabine Schönfeldt, Oliver Wenzlaff, Özge Yildiz, Svetlana Zubkova und Jeanine Zweck

Der Eintritt der Veranstaltung ist auf Spendenbasis.

Kurzbiografien der Künstler*innen:

Martiné-Carolin Frenzel (*1999 in Erfurt) studierte in Leipzig Bibliotheks-& Informationswissenschaft, ehe sie Berlins Kunst-& Kulturlandschaft zu schätzen lernte. Beruflich der Veranstaltungsarbeit in Liebe zur Kinderliteratur nach wie vor nah, findet sie zwar selten Zeit zum Schreiben, aber reichlich Inspiration für eigene Texte - häufig auf Reisen, zwischen Häkelnadeln und ihrer großen Leidenschaft dem Fallschirmspringen.

Lisa Funke (*1991 in Duderstadt) lebt seit 10 Jahren in Berlin und ist dort in der Demokratiebildung unterwegs. Während einer Phase der Arbeitslosigkeit (Kürzungen sei Dank) machte sie sich auf die Suche nach den ungewöhnlichen VHS-Kursen und probierte sich im Gartenbau aus. Herausgekommen sind ein Hörspiel, neue Aufgaben rund um Demokratie im Bildungssystem und ein Nebenjob als Gärtnerin.

Elisa Giessmann (*1995 in Berlin) lebte in ihrer Kindheit und Jugend in Hessen, bevor sie in Berlin zur professionellen Sprecherin ausgebildet wurde. Sie sammelte erste Erfahrungen als Sprecherin für Hörbücher und Synchron, konnte sich dort behaupten und entdeckte schließlich ihre Leidenschaft für das Hörspiel im VHS-Hörspielkurs „Mit verbundenen Augen“. Seit der Geburt ihres ersten Kindes geht sie ihrem Traumberuf noch intensiver nach und findet im Spielen ihr Glück.

Jeanine Zweck gedieh im märkischen Sand, wo sie sich in fremde Welten träumte. Heute bringt sie diese zu Papier. Nach ihrem kulturwissenschaftlichen Studium und längeren Auslandsaufenthalten lebt die Texterin in Berlin. Sie sucht noch heute die Magie im Alltag. Neben Hörspielen und Rätseltouren schreibt sie Geschichten für Kinder.

Oliver Wenzlaff, Autor und Ghostwriter verschiedener Sachbücher (u. a. Piratenkommunikation – Was die Eliten in Wirtschaft und Politik von den Piraten lernen können, ambition 2012) und Leiter von Schreib- und Hörspielkursen in Berlin. Im BÜCHER Magazin schreibt er in einer regelmäßigen Kolumne darüber, wie sich das räumliche Umfeld von Autorinnen und Autoren auf die jeweiligen Werke auswirkt.

Sabine Schönfeldt studierte in Hamburg Germanistik und Romanistik und lebt seit 1999 als freie Autorin in Berlin. Sie schreibt Hörspiele, Dramen, Kurzgeschichten und arbeitet gerade an einem Roman. Zuletzt erschien in Trojanische Steckenpferde ihre mit dem Nordost Literaturpreis ausgezeichnete Kurzgeschichte Old Mama & Little Child.

Anna Rohleder hostet den Podcast “The Glitchatorio”, der sich mit den Skurrilitäten von KI befasst. Sie war früher Journalistin und schreibt immer noch gerne über die Kehrseite von dem vermeintlich Guten, wie ihre Webseite andeutet: https://darksideof.io/ Sie lebt in Berlin.

Özge Yildiz (Foto, Mitte), geboren 1999 in Berlin, ist seit 2024 freiberuflich tätig und arbeitet u. a. für Audible. 2025 hat sie die Ausbildung zur Filmbeschreiberin in der Hörfilmakademie abgeschlossen.

Svetlana Zubkova: Die Mathematikerin, die ihre eigenen Märchen fand. Sie liebte die Logik der Zahlen, aber hasste den Literaturunterricht. Vor 15 Jahren wagte sie den Quantensprung: Sie zog aus einem kleinen Land in eine riesige Metropole, wo sie heute ihre drei wertvollsten Diamanten hütet. Mit über 50 Jahren forderte sie die deutsche Sprache heraus. Beim Hörspielkurs „Mit verbundenen Augen“ webte sie mathematische Präzision mit der Magie der Klänge zusammen. So entstand ein Werk über ihre Großmutter – eine Hommage an die innere Schönheit, die die Welt retten wird.

Nastasja Futyma kam für das theaterwissenschaftliche Studium nach Berlin. Seither sammelt sie zwischen Reisen, Alltagsbeobachtungen und einer Dauerodyssee durch die Jobs von Ebay-Kleinanzeigen Stoff für ihre Texte. Im Zentrum ihres Schreibens stehen die komischen und absurden Seiten des menschlichen Miteinanders.

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