Ungelesene Feldpost aus Kamjanez-Podilskyj, die 2016 gemeinsam mit dem Nationalen Museum der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg in Kyjiw erarbeitet wurde.
Ausgewählte Briefe vermitteln Einblicke in die Gefühlswelten von Soldaten der Roten Armee sowie Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt Kamjanez-Podilskyj während der ersten Tage des deutschen Überfalls im Südwesten der Ukraine. Die Briefe gelangten in die Hände der deutschen Besatzungsverwaltung, die sie als Beutegut an das Postmuseum in Wien schickte. Nach ihrer Restitution wird die Sammlung heute im Nationalen Museum der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg in Kyjiw aufbewahrt.
Für die Neupräsentation wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Historischen Museum Kamjanez-Podilskyj weitergehende Erkenntnisse zur Geschichte der Stadt im Kontext des deutschen Vernichtungskrieges zusammengetragen.
Mit:
- Oksana Zaremba (Staatliches Historisches Museum Kamjanez-Podilskyj)
- Svitlana Datsenko (Nationales Museum der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg, Kyjiw)
- Julia Korsunsky (Nachfahrin eines Briefempfängers / Geschäftsführerin der NGO RememberUs.org)
- Dr. Jörg Morré (Direktor Museum Berlin-Karlshorst)
- Einführung in die Ausstellung Christoph Meißner (Museum Berlin-Karlshorst)
Die Veranstaltung wird simultan aus dem Ukrainischen und Englischen gedolmetscht.
Um Anmeldung wird gebeten unter kontakt@museum-karlshorst.de.
Der Eintritt ist frei.
Zusätzliche Informationen
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