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Arabic Music Days: Jasmine Maqam

Seit zehn Jahren sind die Arabic Music Days integraler Bestandteil des Programms im Pierre Boulez Saal und haben mit Konzerten in den unterschiedlichsten Besetzungen die reiche musikalische Tradition des Nahen Ostens zum Klingen gebracht.

In dieser Saison wendet sich das Festival in eine neue Richtung. „Wir möchten afrikanische Kulturen in ihrer arabischen Dimension zeigen“, erklärt Kurator Naseer Shamma. „Diese Erweiterung hat nicht nur mit geografischen Gegebenheiten zu tun, sondern mit gemeinsamer Erinnerung, mit Rhythmen, die aus der Erde selbst entstehen, und mit Stimmen, die über die Zeiten hinweg im menschlichen Geist lebendig geblieben sind.“ Shamma – der in diesem Jahr nicht selbst auftritt und stattdessen im März mit einem Soloabend zu erleben ist – hat fünf Ensembles mit Musiker:innen aus verschiedenen afrikanischen Ländern eingeladen, deren musikalische Identität von jahrhundertealten Traditionen geprägt ist. „Diese Musik ist von einer Generation zur nächsten weitergegeben worden“, sagt er, „nicht nur als Erbe, sondern als lebendiger, atmender Organismus, der sich wandelt und entwickelt und immer wieder aufs Neue bestätigt, dass das, was aus der Seele des Menschen stammt, nicht untergeht.“

Im vierten Konzert des Festivals steht Tunesien im Mittelpunkt. Das von dem Multi-Instrumentalisten Ali Dridi geleitete Quartett Nasmāt Carthage repräsentiert den einzigartigen Status des Landes als kultureller Schmelztiegel.

KÜNSTLER:INNEN

  • Ali Dridi, Violine und Klarinette
  • Hana Boukhris, Kanun
  • Haitham Ben Ali, Klavier
  • Mohamed Ben Hamida, Schlaginstrumente

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September 2026
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