18. Ephraim-Veitel-Soirée
Fortsetzung der neuen Reihe: »Jüdische Männer und Frauen gestalten Berlin – vom 18. bis 20. Jahrhundert«.
Das 19. und beginnende 20. Jahrhundert waren ein Höhepunkt der modernen Medizin. Jüdiche Ärzte und Ärztinnen hatten daran einen überproportionalen Anteil. Für alle, die nicht nur die Namen der beteiligten Juden und die von ihnen erforschten Krankheiten hören möchten, sondern verstehen wollen, worum es dabei geht, ist dieser Abend ein ›Muss‹. Die durch das Fernsehen und ihre Bestsellern bekannte Berliner Ärztin Dr. Yael Adler wird – auch anhand von Abbildungen – das Wesen und die Bedeutung dieser medizinischen Errungenschaften erklären.
Was hat Paul Ehrlich wirklich geleistet? Worin besteht der Wassermann-Test, worin der Warburg-Effekt, was ist der Romberg-Test und was der Embden-Meyerhof-Weg? Wer hat die Gynäkologie mit der Hormonforschung zusammengebracht, wer den Schwangerschaftstest erfunden; was ist die Henoch-Schönlein-Purpura beziehungsweise die Lassar-Paste, was ist der Buschke-Löwenstein-Tumor, das Fibroepithelioma von Pinkus und die Niemann-Pick-Krankheit? Man könnte dieses „Who is Who?“ jüdischer Namen und „What is What?“ mehr oder weniger bekannter Krankheiten noch weiterspinnen.
Ein informativer Abend zum Staunen!
- Vortrag: Dr. Yael Adler (Berlin)
- Musik: Franziska-Marie Scholz (Berlin) | Querflöte
Im Anschluss an den Vortrag sind die Gäste wieder zum Gespräch bei Wasser, Wein und Brezeln eingeladen.
Hinweis: Keine Anmeldung erforderlich.
Zusätzliche Informationen
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