Vortrag von Dr. Jan Daniluk (Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig)
Der deutsche Angriff auf den polnischen Militärposten auf der Westerplatte am 1. September 1939 gilt als Beginn des Zweiten Weltkriegs in Europa. Doch wie wurde und wird an dieses Ereignis erinnert? Welche Bedeutung kommt Danzig dabei heute zu – in Polen, in Deutschland und darüber hinaus?
Der Historiker Dr. Jan Daniluk vom Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig beleuchtet die wechselvolle Erinnerungsgeschichte der Westerplatte und zeigt, wie sich Perspektiven auf den Kriegsbeginn seit 1945 verändert haben. Dabei geht es auch um unterschiedliche nationale Deutungen und um die Frage, warum gerade Danzig als zentraler Erinnerungsort des Zweiten Weltkriegs gilt.
Zugleich stellt der Vortrag die Arbeit des Museums des Zweiten Weltkriegs in Danzig vor, das sich mit den Ursachen, Erfahrungen und Folgen des Krieges aus internationaler Perspektive auseinandersetzt.
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Mai 2026
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