Direkt zum Inhalt

Theatertreffen der Jugend 2026

Zum Lachen in den Keller fragt: Was heißt es, erwachsen zu werden – besonders mit Flucht- oder Migrationserfahrung? Welche Unsicherheiten, Ängste und Irrwege gehören dazu? Die Jugendlichen finden in Musik, Tanz, Theater und Figurenspiel Ausdruck für ihre Themen. Zum Lachen in den Keller ist eine bewegende Reise in die verborgenen Räume unserer inneren Welt.

Wir sind im Keller – vielleicht eines Wohnhauses, vielleicht einer großen Stadt. Die Besucher*innen kommen aus ganz unterschiedlichen Gründen: um Getränkekisten zu sortieren, die heimliche Liebe zu treffen, Hunger zu stillen oder sich zu verstecken.

Doch der Keller folgt eigenen Interessen: Er öffnet verborgene Räume, weckt Erinnerungen, durchlebt Ohnmacht und Verlust und bricht Tabus.

Hier wird gewaschen, gewerkelt, gestapelt – und manchmal hemmungslos gefeiert, getanzt, gesungen und gefressen. Zwischen Schatten und Geistern verschwimmen die Grenzen.

Der Keller: Ein Ort der Dunkelheit und Einsamkeit, ein Ort der Freiheit und Erkenntnis. An Vorratsregalen und Wäscheleinen begegnen die Menschen nicht nur gesellschaftlichen Normen und den eigenen Gefühlen, sondern stehen auch an der Schwelle zum Erwachsenwerden.

Unter der Leitung erfahrener und traumapädagogisch geschulter Künstler*innen entsteht ein sicherer Raum, in dem sie sich mutig, ehrlich und voller Energie zeigen können. Szenen aus ihren Lebensrealitäten verschmelzen zu einem großen Ganzen, das Geschichten sichtbar macht und zu einer offenen und demokratiefähigen Gesellschaft beiträgt.

Zum Lachen in den Keller ist eine bewegende Reise in die verborgenen Räume unserer inneren Welt. Mal waschecht lustig, mal kellertief traurig – die Performance öffnet Türen, die sonst verschlossen bleiben und stellt dabei eine ganz konkrete Frage an das Publikum: Wofür schämt ihr euch?

Mit

Daria Ariton, Anna Biletska, Yuri Gomez, Nadiia Kot, Lukas Krug, Vitalii Kulyk, Viktoriia Levkovska, Vsevolod Liashenko, Lava Mousa, Anastasiia Pavlenko, Alex Popenko, Milana Rosliakova, Kateryna Rozlomii, Said Shubat, Sonatullah Uzbek, Abeesnavan Vimalathas, Alina Nika Zaluzhna

  • Lena Bäuerle – Gesangstraining, Chorische Arbeit und Live-Musik
  • Patrizia Birkenberg – Projektleitung und Konzeption
  • Thea Marie Eilers – Theaterpädagogik, Textproduktion
  • Esther Falk – Figurenbau & -spiel, Kostüm, Dramaturgie
  • Yahi Nestor Gahe – Bewegungstraining & Choreografie
  • Johannes Reischmann – Musikproduktion, Musikalische Erarbeitung und Live-Musik
Zusätzliche Informationen
Termine
Juni 2026
MoDiMiDoFrSaSo
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30