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Open Space

Arnold Dreyblatt hat seit den 1990er-Jahren in verschiedenen performativen Installationsprojekten mit der Festlegung überlappender Zeitverläufe in Partituren gearbeitet. John Cages bahnbrechende Arbeit Theater Event No. 1 (Black Mountain College, 1952), bei der Künstler:innen innerhalb vorgegebener Zeitfenster simultane Aktivitäten ihrer Wahl zwischen dem Publikum aufführten, ist eine wichtige Referenz für Dreyblatts künstlerische Praxis bis heute.

Berlin-Karussell greift die Zirkulationsprozesse von Cage auf und entwickelt die Idee einer nicht zentrierten Komposition weiter; über 40 internationale Künstler:innen verschiedener Disziplinen erzeugen simultane, nicht lineare Ereignisse.

Der von raumlaborberlin konzipierte öffentliche Projektraum in Halle 3 wird zur Produktionsstätte, hier werden Grenzen künstlerischer Kategorien überschritten und erweitert. Die Interdisziplinarität im Gesamtwerk und die im Prozess erfahrbaren zeitbasierten Kunstformen bilden den Kern des Projektes.

Über 40 internationale Künstler:innen verschiedener Disziplinen erzeugen simultane, nicht lineare Ereignisse in einer von Arnold Dreyblatt entwickelten Komposition in Anlehnung an John Cage.

Eröffnung mit Treppenreden, Performances und Party

Ein Projekt von Arnold Dreyblatt und der Akademie der Künste in Kooperation mit raumlaborberlin

PROGRAMM

19 Uhr

Eröffnung mit Manos Tsangaris, Arnold Dreyblatt, raumlaborberlin

Marc Matter, Sound Practice Research Kollektiv (SPRK) der Folkwang Universität der Künste

Ab 21 Uhr

DJ-Set mit Anna Butter, Mouse on Mars

Öffnungszeiten Berlin-Karussell 1.5.–7.6.

  • Di–So und Pfingstmontag ab 14 Uhr

IN DEUTSCHER & ENGLISCHER SPRACHE

Zusätzliche Informationen
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