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Was hat die Ewigkeit mit einem Hund zu tun? Welche Bilder finden sich für den Tod? Warum ist die Spinne traurig? Um diese und andere existenzielle Fragen geht es in dem neuen zweisprachigen Gedichtband »Die kurze Bewegung der Beine (immer zwei)« (Klak, 2026). Die bolivianische Dichterin Martha Gantier und die spanisch-deutsche Dichterin Ingeborg Robles führen darin einen poetischen Dialog.

Zwischen den Gedichten entsteht ein Gespräch, in dem sie sich gegenseitig beleuchten, herausfordern, necken, miteinander spielen und Türen öffnen in die jeweils andere Welt. An dem Abend präsentieren Martha Gantier und Ingeborg Robles ihren neuen Band, lesen ihre Texte und berichten darüber, wie es zu dem ungewöhnlichen Tandem-Buch gekommen ist.

Martha Gantier Balderrama ist in La Paz, Bolivien, geboren. Sie hat Geologie studiert, einen Abschluss in Linguistik und Literatur und einen Master-Abschluss in Literatur. Sie hat mehrere Gedichtbände veröffentlicht, zuletzt »Mantefante« (Klak, 2025). Sie wurde zu internationalen Poesiefestivals eingeladen und tritt regelmäßig bei Lesungen und Literaturfestivals in Berlin auf. 2026 erhielt sie das Arbeitsstipendium für nicht-deutschsprachige Literatur des Berliner Senats.

Ingeborg Robles y Zepf wuchs im Kontakt mit zwei großen Flüssen auf, dem Guadalquivir in Sevilla und dem Rhein in Bonn. Sie erlangte einen Master in Europäischer Literatur und promovierte über Thomas Mann. Ihr Gedichtband »Auriculares para Ulises (Valparáiso Ediciones)« wurde 2021 veröffentlicht und war Finalist des Internationalen Vicente-Huidobro-Poesiepreises.

Sie ist Mitbegründerin und Kuratorin des zweisprachigen Salón Berlinés sowie Vorstandsmitglied im Netzwerk Freie Literaturszene Berlin (NFLB).

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