nach dem Roman von Lukas Rietzschel
Auf der Suche nach Zugehörigkeit findet zuerst der inzwischen jugendliche Philipp Anschluss in einer Gruppe Jungs um den schon älteren Anführer Menzel. Hier kann er die Erwachsenen provozieren. Sein erstes Bier trinken und damit manchmal Gewalt-Eskalationen in Kauf nehmen. Andere Perspektiven gibt es im Dorf ohnehin kaum.
Auch Tobi wird Teil von Menzels-Clique und findet hier Halt und Erklärungen für sein Gefühl von Kontrollverlust. Er will sich wehren, sein Dorf retten und spürt sich im Widerstand, irgendwann zu Philipp, seinem eigenen Bruder.
Sie schlagen mit der Faust. Wir zeigen empört mit dem Finger auf sie.
Welche Perspektive haben wir auf die Brüder und ihren Ort? Radikalisierungsgeschichte im Osten? Wissen wir ja alles schon.
Zusätzliche Informationen
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