Gods and Dogs / 2 Chapters Love
Das Stück untersucht die feine Linie, an der das „normale“ Verhalten in das vermeintlich „Absonderliche“ kippt, und macht so das Dunkle im Alltäglichen sichtbar. Die Choreographie zeigt das Ringen des Individuums mit entfesselter Energie, das Verschmelzen von Mensch und Instinkt, das Öffnen einer klaffenden Spalte zwischen dem, was wir sind, und dem, was wir nicht zu sein wagen. Das Werk wird so zu einer radikalen, poetischen Suche nach dem irrationalen Moment, der uns erst menschlich macht.
Sharon Eyal zählt zu den markantesten choreographischen Stimmen des zeitgenössischen Tanzes. Mit 2 Chapters Love schafft sie erneut ein unvergleichliches Erlebnis. Präzision, Wiederholung und Verdichtung in der Choreographie treiben die Tänzer:innen an ihre Grenzen und darüber hinaus. Klare Linien zu elektronischen Beats verwandeln jede Bewegung in einen hypnotischen Sog, in dem klassische Technik auf Clubästhetik trifft.
Liebe, Schmerz, Begehren und Einsamkeit werden körperlich und intensiv spürbar. 2 Chapters Love zieht Ensemble und Publikum in einen kollektiven Rausch, der lange nachhallt.
Empfohlen ab 10 Jahren