2013 stieg Julia Cumming als Bassistin in die Band Sunflower Bean ein und komplettierte das Duo aus Olive Faber und Nick Kivlen. Nach dem Debütalbum „Human Ceremony“ (2016) folgten die Alben „Twentytwo in Blue“ (2018), „Headful of Sugar“ (2022) und „Mortal Primetime“ (2025), auf denen die Band einen Sound zwischen Indie, Glam und Psychedelic Rock etablierte.
Bereits ab 2023 widmete sich Julia Cumming ihrem Soloprojekt, das mit einem Umzug nach Los Angeles begann. Dort startete eine zweijährige, zutiefst heilende Zusammenarbeit mit dem Produzenten Brian Robert Jones, die Cumming retrospektiv als „zweite künstlerische Pubertät“ bezeichnet. Mit Einflüssen von Künstlern wie Burt Bacharach, Carole King, Joni Mitchell, Carly Simon und Brian Wilson nahm ihr Album, das sie vollständig selbst finanzierte, Gestalt an.
Mit dem Release des Werks öffnet Julia Cumming eine kreative Tür, die jahrelang in der Mache war. Darauf kulminieren die Erfahrungen aus zwei Dekaden mit Bands, Veröffentlichungen, Labels und unermüdlichen Touren.
„Julia“ beginnt mit einer schnörkellosen Unabhängigkeitserklärung: Ihre Stimme und eine minimalistische Klavierbegleitung vereinen sich zu einem befreienden Selbstbekenntnis, das Zweifel, Misogynie und das Gefühl „zu viel zu sein“ klar zurückweist. Mit einer hochkarätigen Besetzung an Musikern sowie Chris Coady als Produzenten entstand so ein fröhliches, anti-cooles Coming-out.
„Julia“ – eine Hommage an alle Nerds, alle Außenseiter sowie die unumstößliche Wahrheit, dass man so wie man ist gut genug ist.
Zusätzliche Informationen
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