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Trotz allgegenwärtigem Verfall sollten Teile des Stadtbezirks Prenzlauer Berg in der späten DDR grundlegend erneuert werden. Zwischen Abriss, Neubau und Modernisierung schien alles möglich. Fehlende Baukapazitäten und Uneinigkeit über die Art der Umgestaltung machten Veränderungen aber weitgehend unmöglich.

Die Stadthistorikerin Kathrin Meißner gibt in ihrem Vortrag Einblicke in die damaligen lokalen Aushandlungsprozesse um Stadterneuerung in Prenzlauer Berg. Der Vortrag zeigt das Spannungsfeld zwischen staatlichen Modernisierungsplänen, reformorientiertem Bauen und gesellschaftlicher Teilhabe in den 1980er Jahren auf. Stadterneuerung war eben nicht nur ein reiner Verwaltungsakt, sondern ein gesellschaftlicher Prozess – mit Diskussionen, Konflikten und kleinen Erfolgen.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es Gelegenheit, mit der Referentin ins Gespräch zu kommen.

Ort: Aula, 3. OG

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