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Freuen Sie sich auf die Eröffnung der Ausstellung zum Projekt „Companions“ von Bianca Lingwild, die am Samstag, den 28. März, um 18 Uhr im Prince Peach (Prenzlauer Allee 208) stattfindet. Bei der Eröffnung legt Electric Visionary ein DJ-Set auf.

Jeder braucht jemanden oder etwas in seinem Leben, um die Last des Daseins zu tragen. Gesellschaft bei Tag und Nacht oder nur für einen Moment, und natürlich gibt es diesen einen Menschen, mit dem man verzweifelt versucht, die freie Zeit abzustimmen, um sich dann, wenn man Glück hat, nur alle sechs Monate zu treffen.

Diese Ausstellung „Companions“ wurde von der jüngsten Pandemie inspiriert, in der das Konzept der Gesellschaft neu definiert wurde, einschließlich der enormen Zunahme von Vierbeinern in der Nachbarschaft.

Die Kunstwerke sind teilweise auf selbstgemachtem Papier und werden von selbstgebauten und wiederverwerteten Rahmen getragen. Es ist ein erstes Abenteuer mit Acrylmarkern, das im Spiel mit Kleber und Abfall gipfelte.

Bianca Lingwild, Künstlerin

Bianca Lingwild ist eine in Berlin lebende Künstlerin, die seit 2024 eine breite Palette von Werken in queeren Räumen und Clubumgebungen ausstellt.Inspiriert von den sich wandelnden sozialen Beziehungen in der Pandemie und der Zeit danach schafft die Künstlerin eine Reihe fantasievoller Begleiter, die das Bedürfnis hinterfragen, der Einsamkeit zu entfliehen, Gedanken und Raum zu teilen, sowie die Bedeutung der Gemeinschaft als grundlegende menschliche Existenzbedingung.

In einem spielerischen Stil präsentiert das Kunstwerk ein Spektrum farbenfroher Figuren, mit einem subtilen Verweis auf Berlins Vielfalt. Durch die Verortung der Ausstellung in dieser Stadt reflektiert das Projekt zudem eine postpandemische Realität, die von einem schnelllebigen Leben geprägt ist, das bedeutungsvolle Verbindungen oft aussetzt oder verzögert. Die Vielschichtigkeit des Projekts räumt auch der Mensch-Tier-Beziehung Raum ein und positioniert die vierbeinigen Begleiter als einen Anker der Nähe im Kontext des zeitgenössischen Lebens.

Die zusätzliche Lesart der Serie hat einen spezifischen Bezug zur queeren Community und lädt uns dazu ein, uns selbst die Frage zu stellen, wie wir mit Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit umgehen – oder ob wir in unseren eigenen Beziehungsmustern ebenfalls in queere Einsamkeit verfallen.

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