Eine dokumentarische Theaterperformance
WAR DIARIES ist ein leidenschaftliches Plädoyer für Menschlichkeit und ein Versuch, persönliche Traumata inmitten eines kollektiven Unheils zu verarbeiten – ein Erlebnis, das nicht nur durch bedrückende Ehrlichkeit besticht, sondern auch durch die ungeteilte Menschlichkeit, die die Performer offenbaren. Sie erschaffen ein eindringliches Zeugnis vom verheerenden Einfluss des Krieges auf das private Universum.
Uris Einberufung als Reservist am 7. Oktober 2023 und sein Einsatz in Gaza, wo er als Kommandeur von 80 Soldaten mit schwierigen Entscheidungen ringt, trennt die Familie brutal und bringt Nadia in Tel Aviv unter Raketenbeschuss in die Rolle einer alleinerziehenden Mutter, deren Alltag von der Angst um das Leben ihres Partners geprägt ist.
Ab Kriegsbeginn schreiben Uri und Nadia täglich Tagebuch. So entsteht ein dichtes Zeugnis des Kriegsalltags – der Soldat an der Front, die Frau zu Hause mit dem neugeborenen Kind. Sie schreiben, um zu dokumentieren, zu erinnern und zu verarbeiten. Sie filmen, machen Tonaufnahmen in Gaza und in Tel Aviv.
Uri und Nadia versuchen einen Blick auf diesen tödlichen Konflikt, indem sie ihre persönlichsten Zeugnisse teilen. Ihre Tagebücher sind ein Dokument einer Zeit, in der drei Menschen – ein Kind, eine Mutter, ein Soldat – so eng wie noch nie miteinander verbunden waren, obwohl noch nie so weit voneinander entfernt.
(In Deutscher, Englischer und Hebräischer Sprache mit Deutschen und Englischen Übertiteln)
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April 2026
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