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Sonny Rollins ist einer der bedeutendsten Saxophonisten des Jazz und hat mit seinem Album 'The Bridge' einen Meilenstein geschaffen. Neben den frischen Arrangements alter Jazzstandards als auch origineller Stücke besticht diese Aufnahme natürlich vor allem durch die Brillanz der Improvisationen.


Mit dem preisgekrönten Quartett bestehend aus Ben Kraef, Bela Meinberg, Lars Gühlke und Tobias Backhaus wird dieses Album nicht nur durch einige der interessantesten und virtuosesten Jazzmusiker interpretiert, sondern bekommt durch den Austausch von Jim Halls Gitarre durch ein Klavier ein neues Gewand.

BEN KRAEF - Der Sound von "Saxophone Colossus" Sonny Rollins hat es ihm angetan. Wenn der Berliner Tenorsaxophonist Ben Kraef in sein Horn stösst, klingt sein Ton schon ziemlich ähnlich. Obwohl bei seinen Balladen eine Prise von Dexter Gordons luftigem Spiel auch hörbar wird. Doch wer sich stilistisch zwischen Mainstream-Jazz und Hardbop bewegt und einige Zeit in New York mit dortigen Kollegen spielt, durchläuft eine ziemlich gute Schule.
Kein Wunder also, wenn Kraefs Spieltechnik wie auch seine musikalisch-kompositorische Auffassung an den typischen Ostküsten-Jazz erinnert. Technisch brillant und doch nicht charakterlos, sondern kantig und niemals banal.

Ben machte seinen Abschluss an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler", Berlin. Im Jahr 2007 zog er mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) nach New York City und erwarb 2009 einen Master of Arts am City College of New York. In den vergangenen Jahren hat Ben mehrere internationale Preise und Auszeichnungen erhalten, darunter den Biberacher Jazzpreis (2006), den "Concours International de Jazz de Fribourg" (2007), den Yamaha Saxophone Contest (2007) und das Billie Stoller Scholarship für einen herausragenden Wissenschaftler und Musiker des City College of New York (2008).

BELA MEINBERG ist ein deutscher Pianist, der in Berlin und Hamburg lebt. Er konnte bereits mit zahlreichen Größen des Jazz arbeiten, darunter: Billy Hart, Seamus Blake, Doug Weiss, Matt Penman, Chris Cheek und Mike Moreno. Sein Spiel zeichnet sich durch eine starke Prägung seitens der Tradition, »always swinging and with a good sense of humour«, aber genauso durch freie Improvisation und Einflüsse aus Modern Jazz oder Impressionismus aus.Béla war Stipendiat der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und Gewinner des ersten Steinway-Förderpreises für Jazzklavier-Solo. 2017 gewann er den dritten Platz beim Yamaha Jazz Piano Wettbewerb in Nürnberg.

LARS GÜHLKE begann mit der Gitarre und studierte dann Kontrabass in Amsterdam und Hilversum. Seit 1996 ist er festes Mitglied des Ed Kröger Quartetts mit der Gastsolistin Romy Camerun. Nach einem Aufenthalt in New York City und zahlreichen Konzerten im In- und Ausland lebt er seit 2000 in Berlin und arbeitet als freischaffender Musiker. Er trat mehrfach in Fernsehen und Rundfunk auf.

TOBIAS BACKHAUS ist einer der gefragtesten deutschen Jazz-Schlagzeuger schlechthin. Er studierte bei den Meistertrommlern John Riley, Joey Baron, Keith Copeland und John Hollenbeck und hat einen Bachelor-Abschluss in Jazz-Performance an der Universität der Künste in Berlin. In der deutschen Hauptstadt machte er sich schnell einen Namen als vielseitiger und aufregender musikalischer Begleiter und ist seit mehr als einem Jahrzehnt ein wichtiger Bestandteil der zeitgenössischen europäischen Jazzszene.Tobias arbeitet regelmäßig mit international renommierten Jazzkünstlern wie Till Brönner, Kurt Rosenwinkel, Tony Lakatos, Torsten de Winkel, Carlos Bica, Gwilym Simcock, Jiggs Whigham, Rick Margitza, Peter Weniger, Frank Chastenier und Ack van Rooyen sowie mit großen Ensembles wie den Dresdner Symphonikern, der NDR Big Band, dem Berlin Jazz Orchestra, dem European Movement Jazz Orchestra und vielen anderen zusammen.

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