In der Galerie im ersten Obergeschoss erwartet das Publikum eine neue Ausstellung: Eine Serie rot-weißer Textilarbeiten verwandelt Radierungen des spanischen Malers Francisco de Goya aus der Zeit der Napoleonischen Kriege in traditionelle ukrainische Stickmuster, in sogenannte Rushnyks.
Durch den Kreuzstich wirken die Motive Goyas einerseits verfremdet und scheinen gleichzeitig die gleichmäßige Struktur der Muster aufzulösen. Was ist Hintergrund und was steht im Vordergrund? Was ist Geschichte und was Gegenwart – so könnte man fragen.
Die Besucher:innen sehen bewegende und tragische Sinnbilder für die Wiederkehr von Krieg und Flucht. An der Realisierung haben aus der Ukraine nach Deutschland geflüchtete Frauen mitgewirkt.
VERNISSAGE
Programm
Begrüßung
Dr. Gundula Bavendamm, Direktorin, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin
Gespräch
- Caro Baumann, Künstlerin
- Olena Shutovska, Projektbeteiligte
- Ksenia Sobotovych, Projektbeteiligte
Musik
Berthold Pesch, Akkordeon
Im Anschluss wird zu einem kleinen Empfang eingeladen.
EINTRITT FREI
LAUFZEIT DER AUSSTELLUNG
15. MÄRZ BIS 12. MAI 2024
Eine Ausstellung in Kooperation mit morePlatz, Caro Baumann & Johannes Schele, Anna Babenko, Elena Dyhalo, Katja Hass, Kathi Maurer, Anja Rabes, Olena Cherevchuk und Ksenia Sobotovych.