Galerie Gilla Lörcher, 3.3.-6-4.2023
„Landschaft zeigt sich in den Fotografien von Ute Schendel als Projektionsraum, in dem das natürliche Licht Regie führt. Dieses Licht in seiner umfassenden Wirkung einzufangen und damit auf unprätentiöse, geradezu beiläufige Weise unseren Blick auf Landschaft als Kontinuum über Zeiten, Räume und Kulturen zu lenken, ist Ausgangspunkt und Kern“ (...) von Schendels Landschaftsmotiven. “Jedes Licht setzt eigene Akzente, lässt Strukturen und Flächen aufscheinen, die Ausschnitte betonen und von der Geschichte oder Kultivierung einer Landschaft erzählen, oder blendet diese im schattigen Dunkel nahezu aus. Ob Mondschein, Sonnenstrahlen, diffuses Leuchten, trübes oder grelles Licht: auch der leiseste graduelle Unterschied findet sich fein dosiert und präzise abgestimmt in allen Hell-Dunkeltönen und Grauschattierungen der Schwarzweißfotografien, die zuweilen an Zeichnungen oder monochrome Malerei erinnern.“ (Text: Birgit Möckel)
Die Fotografin Ute Schendel, geboren 1948 in Berlin, lebt und arbeitet in Basel. Ihre fotografischen Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen ausgestellt: Nietzsche-Haus, Sils Maria (CH), Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt (D), Kunstmuseum Olten (CH), Landesmuseum Mainz (D), Kunstverein Hattingen (D), Kunstverein Schallstadt (D), Galerie Karin Sutter, Basel (CH), Galerie Hutter und Wirth, Basel (CH), Galerie Mesmer, Basel (CH), Galerie Lévy Gorvy Rumbler, Zürich (CH), Galerie Gilla Lörcher I Contemporary Art, Berlin (D) u.a.m.