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Campus-Abend in der ehemaligen Stasi-Zentrale

Wenige Monate nach dem Fall der Berliner Mauer wählten die
Bürgerinnen und Bürger der DDR am 18. März 1990 erstmals in freien, gleichen
und geheimen Wahlen eine neue Volkskammer. In der Friedlichen Revolution wurde
die SED-Diktatur überwunden, und die Menschen konnten die neu gewonnene
Demokratie aktiv mitgestalten – ein Prozess, der schließlich in der Deutschen
Einheit mündete. 35 Jahre nach diesen historischen Ereignissen und nur wenige
Wochen nach den Bundestagswahlen begrüßen wir den Bundespräsidenten a. D.
Joachim Gauck. Er war 1990 nicht nur Volkskammerabgeordneter, sondern trug
später als Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen maßgeblich zur
Aufarbeitung der SED-Diktatur bei. Im Gespräch mit der Journalistin Sabine
Adler (Deutschlandfunk) und der Juristin Anna-Mira Brandau (Verfassungsblog,
„Justiz-Projekt“) diskutieren wir, welche Herausforderungen die Demokratie
heute – auch angesichts populistischer und antiliberaler Strömungen –
bewältigen muss. Zudem werfen wir einen Blick auf die Bedeutung der Friedlichen
Revolution 1989 in der heutigen Erinnerungslandschaft der Bundesrepublik. Patricia Holland-Moritz und Bernd Albani,
Vorstandsmitglieder des Fördervereins, führen in den Abend ein und lesen kurze
Auszüge aus „Unterwegs von Deutschland nach Deutschland“ von Günter Grass sowie
„Und wir sind dabei gewesen“ von Christian Führer vor. Im Anschluss an das Gespräch laden wir zu einem kleinen
Empfang ein, der Gelegenheit zum Austausch bietet.


Hinweis:
Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Link: https://forms.gle/Vs6afSLG85u3Msgw9

Zusätzliche Führungen:
Vor der Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit, an zwei Führungen teilzunehmen: