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Es scheint zunächst ein Tag wie jeder andere zu sein: Menschen treffen sich in Cafés, freuen sich auf eine Verabredung, streiten miteinander. Als plötzlich eine Gewalttat geschieht, setzt sich eine Dynamik in Gang, die sich schicksalhaft auf die Leben verschiedener Personen auswirkt.


Auf geheimnisvolle Weise verknüpft Elke Cremer in ihrem Debütroman »Heimgehen« das Leben zahlreicher Figuren und schafft einen temporeichen Episodenroman, der in vierundzwanzig Stunden alle großen Fragen des Lebens aufwirft.


An dem Abend liest Elke Cremer Auszüge aus ihrem Debütroman und spricht mit der Verlegerin Christina Müller über Wendepunkte im Leben, menschliche Verletzlichkeiten und die Frage, was Zusammenhalt in einer zunehmend polarisierten und von Krisen geprägten Gesellschaft bedeuten kann.


Elke Cremer studierte Literatur- und Musikwissenschaft. Sie erhielt verschiedene Preise und Stipendien, u. a. das Jahresstipendium Literatur der Kunststiftung Baden-Württemberg sowie den Deutschen Hörfilmpreis. 2021 erschien ihr Lyrikzyklus »Die Mandarinenorakel« (gemeinsam mit Eva Brunner) und 2022 der Lyrikband »Aufriss ohne Häuser«. 2026 erscheint nun ihr Debütroman »Heimgehen«, der von »New Books in German« für eine Übersetzungsförderung ins Englische ausgewählt wurde.


Christina Müller, Dr. phil., ist seit Dezember 2024 Verlegerin und seit nunmehr 20 Jahren in der Buchbranche tätig. Das Handwerk gelernt hat sie nach ihrem Literaturwissenschaftsstudium im Klostermann Verlag, anschließend war sie nach verschiedenen redaktionellen Tätigkeiten acht Jahre lang Lektorin im Reclam Verlag.
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