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Performance von Luísa Saraiva

„Agora Baixou o Sol ‒ Now the Sun Sets“ ist der Titel eines traditionellen Liedes aus dem Nordwesten Portugals, das einst zum Ende des Arbeitstages gesungen wurde – eine heute vergessene Tradition, die die Arbeitszeit durch Gesang und Gesten als eine Art Sonnenuntergangsliturgie beendete.


Luísa Saraiva nimmt das Lied als Ausgangspunkt, um in ihrer vokalen Choreografie „Agora Baixou o Sol ‒ Now the Sun Sets“ Zustände der Verletzlichkeit zu erkunden. Dabei kombiniert sie die Körperlichkeit von Rufgesängen, Zwischenrufen und imitativen Lauten mit Formen des sozialen und volkstümlichen Tanzes. In ihrer Soloperformance, die im Radialsystem Premiere feiert, untersucht die Choreografin und Tänzerin die Beziehung zwischen Verlust, Zeit und Alter – und die Möglichkeiten der Regeneration und Gemeinschaft durch den Tanz als Mittel der Zugehörigkeit, des Widerstands und der Freude.

Die Choreografie „Agora Baixou o Sol“, die sich an der Schnittstelle von Tanz, Soundkomposition und Konzert befindet, ist der abschließende Teil der choreografisch-kompositorischen Trilogie von Luísa Saraiva, die auf portugiesischer Volksmusik und Oraltradition basiert. („Tirana“, 2022; „Bocarra“, 2024, und „Agora Baixou o Sol", 2026).
Zusätzliche Informationen
Ein Projekt von Luísa Saraiva in Koproduktion mit Pact Zollverein und Teatro Municipal do Porto, unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ - STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR Hilfsprogramm Tanz. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin, die Kunststiftung NRW, und das Portugiesische Republik - Kultur / Direcção-Geral das Artes. Mit der Unterstützung von Schloss Mentin, CAMPUS PCS, CRL - Central Electrica.

Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, Rausgegangen, taz. die tageszeitung und tip Berlin.
Teilnehmende Künstler:innen
Luísa Saraiva (Choreografie und Tanz)
Francisco Antão (Sounddesign)
Leticia Skrycky (Lichtdesign)
Ska (Lichttechnik)
Connor Scott (Choreographische Assistenz und Recherche)
Bibi Dória (Dramaturgy)
Isabelle Lange (Kostüm)
Inês Tartaruga Água (Instrumente)
Nadine Freisleben (Produktionsmanagement)
João Ferreira (Szenografie)
John Cussans, Lendl Barcelos und Arnaldo Saraiva (Dank an)
Emmilou Rössling (Tastführung, Audiodeskription Text und Redaktion)
Termine
April 2026
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