T´URN x Museum Haus des Papiers
In diesem hochintimen sechsstündigen Workshop entstehen unter Anleitung der Künstlerin Jessica Maria Toliver individuelle Urnen aus Papierpulp – gefertigt aus persönlichen Materialien: zerriebene Briefe, Stoffe, Fotografien, Erde, Asche, Wasser, Fragmente eines gelebten Lebens.
Es geht in diesem Austausch nicht um Technik, sondern um Nähe, Achtsamkeit und Form.
Urnen aus Pulp mit persönlichen Erinnerungsstücken
T´URN x Museum Haus des PapiersIn diesem einzigartigen intensiven sechsstündigen Workshop haben Sie die Möglichkeit mit der Künstlerin Jessica Maria Toliver eine Urne aus Papierpulp für sich selbst oder eine/n Zugehörige/n aus persönlichen Erinnerungsstücken in unserem Museum zu modellieren. Der Fokus liegt hierbei auf der Verwendung von Naturpigmenten wie Erde, Sand oder Asche in Verbindung mit feinster Baumwollfaser.
Die Künstlerin begleitet Sie von Anfang an sich den Themen Erinnerung, Abschied und Materialität in ruhiger Umgebung persönlich anzunähern. Aus mitgebrachten Erinnerungsstücken entstehen individuelle Urnen – als künstlerische Objekte zwischen Ritual, Skulptur und biografischem Ausdruck.
Der Workshop verbindet handwerkliche Techniken mit künstlerischer Reflexion. Jessica Maria Toliver begleitet den gesamten Prozess sensibel und praxisnah: von der Auswahl und Einbindung des Erinnerungsmaterials über Herstellung und Modellieren bis hin zur abschließenden Betrachtung der entstanden Arbeiten. Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Die im Workshop gefertigten Urnen sind als reale Bestattungsurnen konzipiert und können nach den aktuell geltenden Kriterien des FriedWald-Konzepts für eine Beisetzung verwendet werden. Die Herstellung orientiert sich an den entsprechenden Zertifizierungs- und Materialanforderungen.
Nach einer zweiwöchiger Trocknungszeit findet ein zweiter Termin zur Übergabe statt. Alle weiteren Details zum Prozess und den Materialmöglichkeiten werden im individuellen telefonischen Vorabgespräch mit der Künstlerin geklärt.
Der Workshop richtet sich an alle Interessierten, die sich künstlerisch mit Erinnerungskultur, Vergänglichkeit und persönlicher Geschichte auseinandersetzen möchten.
Zusätzliche Informationen
Termine
März 2026
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