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Das Ausstellungsprojekt „Wir Deutschen“ widmet sich Schwarzen deutschen Perspektiven und untersucht, wie sich Identität im Spannungsfeld von privatem Alltag, familiärem Umfeld und gesellschaftlichen Zuschreibungen konstituiert.


Durch fotografische, installative und filmische Arbeiten verhandeln Amon Aleme Selassie, Lily Roggemann und Michael Roggemann Fragen der Repräsentation und Selbstwahrnehmung anhand individueller Biografien. Während Selassie filmisch-nostalgische Erinnerungsbilder von Kindheit entwirft, setzt Lily Roggemann die DDR-Biografie ihrer Mutter, Cornelia Roggemann-Heuer, in Beziehung zu historischen und politischen Kontexten von Rassismus sowie dem staatlichen Selbstbild der DDR; ergänzt wird dies durch Archivfotografien von Michael Roggemann.

Die Arbeiten verstehen sich dabei nicht als rein private Erzählungen, sondern machen persönliche Erfahrungen und Familienbezüge als Teil gesamtgesellschaftlicher Realitäten sichtbar. Als Beitrag zum „Black History Month“ und gefördert von der Amadeu Antonio Stiftung, dient der biografische Rückblick als Ausgangspunkt für eine gegenwärtige Diskussion über Zugehörigkeit und Identitätsbildung.

Die Ausstellung bei roam projects e. V. (Lindenstraße 91) läuft vom 7. bis 21. Februar 2026 und wird von einem Rahmenprogramm begleitet, das unter anderem ein Gesprächsformat mit den Beteiligten zur Finissage umfasst. 
Zusätzliche Informationen
Eröffnung: 7. Feburar 2026, 18 bis 21 Uhr
Öffnungszeiten: Do - Sa, 16 - 19 Uhr
Termine
Februar 2026
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