Napoleon Bonaparte und Königin Luise in Tilsit
Sonderpräsentation
Die nachsetzenden französischen Truppen zwangen die russischen und preußischen, Frieden zu suchen. Die Gespräche fanden im Sommer 1807 in Tisilt auf einem Floß auf der Memel zwischen Napoleon und dem russischen Zaren Alexander statt. König Friedrich Wilhelm III. von Preußen durfte daran nicht teilnehmen. Es wurde über Preußen gesprochen, aber nicht mit Preußen. Königin Luise wurde deshalb vom preußischen Staatsminister Hardenberg und ihrem Mann zu Napoleon geschickt, um milde Friedensbedingungen zu erbitten.
Das Zusammentreffen von Kaiser und Königin war politisch bedeutungslos. Napoleon gestand nichts zu. Luise sei lediglich „Hardenbergs Papagei“, soll er nach dem Treffen gesagt haben. Die preußische Geschichtsschreibung aber hat in der Folge aus dem Treffen eine herzwärmende Heldengeschichte dieses „stolzen Opfergangs“ der Königin verfasst, um die ganze Vergeblichkeit vergessen zu machen.
Die Präsentation in drei Räumen des Schlosses betrachtet diesen Tiefpunkt der preußischen Geschichte anhand weniger Objekte ohne alle Sentimentalitäten.
- VERLÄNGERT BIS 31. Oktober 2027
Zusätzliche Informationen
Öffnungszeiten:
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Dienstag – Sonntag:, 10.00 – 17.30 Uhr
November bis März
Montag – Freitag: geschlossen
Samstag / Sonntag: 10.00 – 16.00 Uhr
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1. Weihnachtsfeiertag (25.12.2026), geschlossen
2. Weihnachtsfeiertag (26.12.2026), 10.00 – 16.00 Uhr
Silvester (31.12.2026), geschlossen
Neujahr (01.01.2027), 11.00 – 16.00 Uhr
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