Marlene Poelzig im Charlottenburg der Moderne
Ihre künstlerische Entwicklung konnte sie im nationalsozialistischen Berlin nicht fortsetzen. Ihre zeitgenössische Anerkennung wurde auch in der Architekturgeschichtsschreibung der Nachkriegszeit marginalisiert. Im Protest gegen den drohenden Abriss der Villa im Westend gründete sich 2020 die Initiative Haus Marlene Poelzig und stieß den Diskurs um ihr Schaffen erneut an.
Das Haus ist verschwunden, doch mit dem Abriss rief die Initiative durch Performances, Forschung und eine Veröffentlichung eine Auseinandersetzung mit Marlene Poelzigs Erbe ins Leben. Daran knüpfte sie Forderungen nach Gleichberechtigung im Bauwesen sowie für eine neue Umbaukultur, die sich Abrissen entgegenstellt. Mit der Ausstellung, initiiert und konzipiert von der Initiative sowie Urbanophil e.V., wird Marlene Poelzigs Wirken anhand von drei ihrer Schlüsselbauten sichtbar.
Gefördert aus Mitteln des Bezirkskulturfonds.
Zusätzliche Informationen
Öffnungszeiten:
- Montag: Geschlossen
- Dienstag-Freitag: 10:00 - 17:00
- Samstag-Sonntag: 11:00 - 17:00
- 1. Januar: 10:00 - 17:00
- 24. Dezember: Geschlossen
- 31. Dezember: Geschlossen