Performance von Julia B. Laperrière
In ihrer Performance „Hopepunk“, die im Dezember im Radialsystem Premiere feiert, erkunden die Choreografin Julia B. Laperrière, vier Tänzer*innen und eine Musikerin die Frage, wie sich zunehmender Apathie, Einsamkeit und Angst mit Schweiß, Rhythmus und Verletzlichkeit begegnen lässt: Ein choreografisches Manifest, das Freude als Widerstand feiert.
Auf der Bühne treffen Körper aufeinander, die schwitzen, sich im und gegen den Takt bewegen, scheitern und immer wieder nach Verbindungen suchen.
Inspiriert von hybriden Bewegungspraktiken aus Clubkultur, Groove und somatischen Ansätzen entfaltet sich ein dynamisches Zusammenspiel zwischen individueller Erfahrung und gemeinsamen Handeln. „Hopepunk“ versteht Tanz als geteilte Ressource und verkörperte Strategie für freudigen Protest und kollektive Fürsorge. Hoffnung wird damit zu einer aktiven Praxis, die sich miteinander einüben lässt.
„Hopepunk“ wird im Rahmen der :LOVE:-Kooperation zwischen der Tanzfabrik Berlin und Radialsystem in den Räumen des Radialsystems gezeigt.
Mit der Initiative „Radialsystem ♥ Tanzfabrik“ kooperieren die beiden Institutionen, um gezielt die
Präsentationsbedingungen von Tanzschaffenden zu verbessern.
Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler:innen
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