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Performance von Julia B. Laperrière

Was wäre, wenn Freude unsere stärkste Form des Widerstands wäre? Wenn wir Tanzen nicht trotz, sondern gerade wegen unserer Erschöpfung, unserer Wut und unserer Trauer als Akt radikaler Hoffnung begreifen?


In ihrer Performance „Hopepunk“, die im Dezember im Radialsystem Premiere feiert, erkunden die Choreografin Julia B. Laperrière, vier Tänzer*innen und eine Musikerin die Frage, wie sich zunehmender Apathie, Einsamkeit und Angst mit Schweiß, Rhythmus und Verletzlichkeit begegnen lässt: Ein choreografisches Manifest, das Freude als Widerstand feiert.


Auf der Bühne treffen Körper aufeinander, die schwitzen, sich im und gegen den Takt bewegen, scheitern und immer wieder nach Verbindungen suchen.

Inspiriert von hybriden Bewegungspraktiken aus Clubkultur, Groove und somatischen Ansätzen entfaltet sich ein dynamisches Zusammenspiel zwischen individueller Erfahrung und gemeinsamen Handeln. „Hopepunk“ versteht Tanz als geteilte Ressource und verkörperte Strategie für freudigen Protest und kollektive Fürsorge. Hoffnung wird damit zu einer aktiven Praxis, die sich miteinander einüben lässt.



„Hopepunk“ wird im Rahmen der :LOVE:-Kooperation zwischen der Tanzfabrik Berlin und Radialsystem in den Räumen des Radialsystems gezeigt.


Mit der Initiative „Radialsystem ♥ Tanzfabrik“ kooperieren die beiden Institutionen, um gezielt die

Präsentationsbedingungen von Tanzschaffenden zu verbessern.

Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler:innen
Julia B. Laperrière
Florencia Martina, Soroa Lear, Phoenix Chase-Meares, Alen Nsambu
Pia Achternkamp
Sandra E. Blatterer
Cristina Nyffeler
Siegmar Zacharias
Rachell Bo Clark
Paula Häfele
Astrid Rostaing
Swantje Henke
Termine
Dezember 2026
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