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17 Künstlerinnen. Vier Generationen. Ein Thema: der menschliche Körper.

Nach der überaus erfolgreichen Ausstellung „Faces ofMind“ widmet sich HAUS. KUNST. MITTE. mit Bodies that Speak erneut dem Menschen als zentralem Bildthema. Im Mittelpunkt steht diesmal der Körper – als Ausdrucksform, Träger von Identität und Erinnerung, Ort von Verletzlichkeit und Selbstbestimmung und als Ausgangspunkt für universelle Fragen des Menschseins.


HAUS. KUNST. MITTE. hat sich in den vergangenen Jahren mit thematischen Gruppenaus-stellungen zu einem Ort für feministische, queere und interkulturelle Positionen entwickelt. Diese Ausstellungspraxis führt Bodies that Speak fort: 17 Künstlerinnen aus vier Genera-tionen, die in Berlin leben und arbeiten, zeigen unterschiedliche Perspektiven auf den Körper. Darunter sind wichtige Vertreterinnen der jeweiligen Generation ebenso wie aktuelle Stimmen.

Mit dabei sind Nevin Aladağ, Laura Bruce, Carina Chang, Lunita-July Dorn, Carola Ernst, Leiko Ikemura, Aneta Kajzer, Franziska Klotz, Sarah Loibl, Nanne Meyer, Jana Sophia Nolle, May Parlar, Bettina Pousttchi, Barbara Quandt, Jenny Rempel, Alma Sinai und Andrea Zaumseil.

Was die Künstlerinnen verbindet, ist ihre intensive Auseinandersetzung mit dem Körper und ihr Lebens- und Arbeitsmittelpunkt Berlin. Darin liegt eine besondere Qualität von Bodies that Speak: Als Berliner Institution bringt das HAUS. KUNST. MITTE. Künstler-innen unterschiedlichen Alters, kultureller Hintergründe und künstlerischer Haltungen zusammen, deren Perspektiven miteinander in Dialog treten.


Der weibliche Körper steht im Zentrum, ohne zum alleinigen Thema zu werden. Geburt, Sexualität, Krankheit, Alter, Verletzlichkeit und Tod sind universelle Erfahrungen, die zu-gleich gesellschaftlich und kulturell unterschiedlich geprägt werden. Die Ausstellung fragt daher nicht nur: Wem gehört der Körper? Wie viel Selbstbestimmung gibt es? Sondern auch: Was erzählt unser Körper über uns – und was wird ihm von außen zugeschrieben? Über 20 Ausstellungsräume entfaltet sich ein Dialog von Malerei, Skulptur, Fotografie, Film, Arbeiten auf Papier, Mixed Media und Installation. Das Performative zieht sich dabei durch die Ausstellung: Nicht nur die Performance selbst, sondern auch Malen, Fotografieren, Formen und Bearbeiten sind körperliche Handlungen, in denen sich Erfahrung, Erinnerung und Wahrnehmung einschreiben. Die fünf Kapitel führen von imaginären Körperwelten über Leben und Natur zu gesellschaftlichem Druck und schließlich zur Überschreitung vertrauter Grenzen. Bodies that Speak macht die Vielfalt der Berliner Kunstszene sichtbar und gibt wichtigen Stimmen von Künstlerinnen Raum.


BEGLEITPROGRAMM

Workshop im KinderKulturMonat: Eine Welt aus Papier 04.10. & 11.10. & 18.10.2026 | jeweils 14 – 16 Uhr | Free entry | Kinder 4 – 8 Jahre nur in Begleitung | Anmeldung erforderlich

Ausstellungsrundgang | mit Kuratorin Anna Havemann | 12.11.2026 | 18 Uhr

Artists Talk 03.12.2026 | 18 Uhr| Gespräch zum Körperbild in der Kunst

Finissage: Meet the artists 12.12.2026 | 17 – 20 Uhr | Freier Eintritt

Art opens doors: Jeden Sonntag freier Eintritt


HAUS. KUNST. MITTE.

Donnerstag bis Montag, 12 – 18:00 Uhr. Letzter Einlass um 17:30 Uhr

An Feiertagen geschlossen.

Eintritt 8 Euro. Ermäßigt 5 Euro

Freier Eintritt bis 18 Jahre. Freier Eintritt für Geflüchtete.

Barzahlung und Paypal.

Zusätzliche Informationen
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