Zwischen kolonialer Aneignung und ‚wissenschaftlichem (Anti-)Rassismus'
Wasser als lebendige, spirituelle und politische Kraft: Die Ausstellung zeigt, wie Indigene und traditionelle Gemeinschaften in Südamerika mit Flüssen, Meeren und Regenzyklen verbunden sind – und wie sich in diesen Gewässern Spuren kolonialer Gewaltgeschichten, spiritueller Praktiken, technologischer Eingriffe und Zukunftsentwürfe einschreiben und überlagern.
Zeitgenössische Arbeiten laden dazu ein, globale ökologische Herausforderungen aus pluralen Perspektiven neu zu denken – mit Wasser als verbindender, umkämpfter und zukunftstragender Ressource.
Entstanden ist die Ausstellung in Ko-Kreation mit Künstler*innen, Kuratorinnen, Indigenen Gruppen und traditionellen Gemeinschaften, basierend auf mehrjähriger intensiver Recherche in verschiedenen Regionen Brasiliens, Chiles und Kolumbiens.
Kuratorisches Team: Anne Bechstedt, Sandra Benites, Rodrigo Duarte, Stephanie Maiwald, Natalia Pavía, Walmeri Ribeiro, Andrea Scholz, Juliana Steiner, Gabriela Urrutia
Beteiligte Künstler:innen: Gabriela Bandeira, Marcela Cavallini, Laura Ceballos, Ana Emerich, Mikko Gaestel, Xadalu Tupã Jekupé, Ana Clara Mattoso, Sebastián Melo, Rosario Montero, Sofia Mussolin, Jhanuby Loaiza Osorio, Keyla Palikur, Paula Salas, Alejandro Salcedo, Natália Tupi, Leonel Vásquez
Eine Kooperation zwischen der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, dem Ethnologischen Museum – Staatliche Museen zu Berlin und den Goethe-Instituten in Bogotá, Rio de Janeiro, Santiago de Chile und São Paulo.
- Preis: regulär 9 EUR
- Info: Die Ausstellung enthält Bereiche mit erhöhten sensorischen Reizen, beispielsweise durch Licht-, Klang- oder Medieneffekte.
- Ort: Sonderausstellung 1, EG
- Öffnungszeiten: mittwochs bis montags von 10:30 – 18:30 Uhr. Dienstag ist ein regulärer Schließtag.
Zusätzliche Informationen
Informationen zur Barrierefreiheit
Das Humboldt Forum versteht sich als ein Ort für alle und setzt auf umfassende Barrierefreiheit. Besucher:innen erreichen sämtliche öffentlichen Bereiche über Aufzüge und barrierefreie Wege. Zudem stehen rollstuhlgerechte Toiletten, Behindertenparkplätze sowie automatisierte Türen zur Verfügung.
Ein taktiles Bodenleitsystem, Beschriftungen in Brailleschrift und Audioansagen in den Aufzügen unterstützen die selbstständige Orientierung im Gebäude. Darüber hinaus werden zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen durch inklusive Angebote wie Tast- und Hörführungen ergänzt.