Eine Ausstellung über Wandel und Bedeutung von Gedenken
Am historischen Ort des ehemaligen NS-Zwangsarbeitslagers gibt die Ausstellung Einblicke in die Geschichte des Geländes und die Entwicklung zum heutigen Dokumentationszentrum. Wir zeigen, wie Erinnern entsteht, wie umkämpft es ist und welche Rolle Gedenken für unsere Gegenwart spielt.
Anhand ausgewählter Objekte aus der Sammlung stellt die Ausstellung verschiedene Formen des Erinnerns vor. Sie zeigt persönliche Erinnerungen, Erinnerungen in Familien und gesellschaftliche Formen des Erinnerns an NS-Zwangsarbeit. Ein Blick in den Berliner Stadtraum macht außerdem deutlich, wie vielfältig öffentliches Gedenken sein kann.
Erinnerung ist kein abgeschlossener Prozess: Sie verändert sich, wird weitergegeben und lebt vom Mitmachen. Interaktive Stationen laden dazu ein, selbst zu entdecken, zu forschen und eigene Gedanken einzubringen.
Kommen Sie ins Gespräch über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Erinnerns – und über die Bedeutung für die demokratische Gesellschaft.
Schüler:innen des Archenhold-Gymnasiums in Schöneweide, Teilnehmer:innen einer internationalen Jugendbegegnung und Nachbar:innen haben diese Ausstellung mitgestaltet.
Begleitprogramm zur Ausstellung:
- 18. Oktober, 14 Uhr | Kuratorische Führung
- 1. November, 14 Uhr | Kuratorische Führung
Termine für 2027 werden später bekanntgegeben
Zusätzliche Informationen
Öffnungszeiten
Dienstags - Sonntags 10-18 Uhr
Eintritt frei
Sonderöffnungen:
Oster- und Pfingstmontag
Schließtage
24. und 31. Dezember