Die Ausstellung würdigt 28 Jahre kunstpädagogische Arbeit im integrativen Kinder- und Jugendbereich, initiiert von Künstlerin und Kunsttherapeutin Salome Haettenschweiler in Kooperation mit dem Jugendamt Mitte.
Mit ihrem Projektraum hat Salome Haettenschweiler einen geschützten Rahmen für Kinder und junge Erwachsene aus unterschiedlichen sozialen und biografischen Kontexten geschaffen, um sie auf ihrem Weg zu mehr Selbstsicherheit, Mut und innerer Stärke durch schöpferisch-kreatives Tun zu begleiten.
Wo Worte an ihre Grenzen stoßen, entdecken die Teilnehmer*innen in kleinen, durchmischten Gruppen das Malen als „Denken in Bildern, am Rande der Sprache"*.
Märchen, Erzählungen und Bücher spielen als Inspirationsquelle ebenso eine wichtige Rolle wie die Bildbetrachtung und der gegenseitige Austausch über die Arbeiten.
Diese Verbindung aus persönlichen Entwicklungsgeschichten, Literatur, Kunst sowie dem Lernen mit- und voneinander bildet die Grundlage dieser retrospektiven Ausstellung und verdeutlicht die Tiefe und Wirksamkeit eines Ansatzes, der künstlerisches Handeln als Seelenarbeit begreift.
Die Ausstellung schließt zudem eigene Arbeiten Salome Haettenschweilers ein und macht die Verbindung zwischen Atelier- und Projektarbeit sichtbar.
Eröffnung am 16.7.2026, 19:00 Uhr
Begrüßung:
- Dr. Carola Brückner
- Bezirksstadträtin für Kultur
- Maria Weber
- Leiterin Galerie Kulturhaus
Thematische Einführung:
- Dipl. Psych. Claudia Kipp-Cötok
Die Veranstaltung wird in DGS übersetzt.
Musikalisch begleitet von jungen Musiker*innen der Musikschule Spandau (Klasse Christine Walter)
Öffnungszeiten in den Sommerferien:
Mo.-Fr. 10-15 Uhr