Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums wird ein historischer Raum neugestaltet. Er macht die wechselvolle Baugeschichte der Alten Nationalgalerie neu erlebbar.
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Max Slevogt, Der Sänger Francisco d'Andrade als Don Giovanni in Mozarts Oper, 1912
Blick in die Säulenhalle der Nationalgalerie, 1879
Werner Tübke, Große Wiese, Tafel 4 aus: Frühbürgerliche Revolution in Deutschland, 1979–1981
Paula Monjé, Deutsches Volksfest im 16. Jahrhundert, 1883
Die Alte Nationalgalerie, seit 1999 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Museumsinsel, ist ein einzigartiges Baudenkmal, dass die vielfältige Geschichte der Sammlung widerspiegelt. Schon 2001 wurde im Zuge der Generalsanierung ein historischer Raum im ersten Ausstellungsgeschoss für das Publikum zugänglich gemacht. Ehemals Teil einer über 300 m² großen Skulpturenhalle, bewahrt der Raum Spuren aus 150 Jahren Baugeschichte – von der Gründung über den Einbau der sogenannten Justi-Kabinette bis hin zu den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs.
Anlässlich des Jubiläums der Nationalgalerie wird dieser Raum neu gestaltet und der Blick in die Geschichte der Nationalgalerie um ein Kabinett erweitert. Besucherinnen und Besuchern können visuell in den historischen Raum eintauchen. Das zugeordnete Kabinett gibt Einblicke in die Sammlungsgeschichte anhand dreier Monumentalwerke der Nationalgalerie. Zudem sind die Besuchenden im Modul „Meine Nationalgalerie“ eingeladen, sich Themen zu wünschen.