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Mit Echnaton setzte Minimal-Music-Pionier Philip Glass einer der rätselhaftesten Persönlichkeiten der Weltgeschichte ein Denkmal. Barrie Kosky inszeniert den Aufstieg und Fall des Pharaos gleichermaßen bildschön wie bewegungsintensiv.

Theben um 1300 vor unserer Zeit: Amenophis III. ist tot. Sein Sohn Amenophis IV., der sich später Echnaton nennt, wird zum König gekrönt. Der junge Pharao kündigt den Beginn einer neuen Ära an – er zerstört den Tempel der polytheistischen Religion der Amun-Priester und erklärt den Sonnengott Aton zur einzigen Gottheit. Doch Echnatons Herrschaft ist nicht von Dauer. Die Amun-Priester stellen die alte Ordnung wieder her, und Echnaton wird als Begründer der ersten monotheistischen Religion gestürzt.

Barrie Kosky verzichtet in seiner Inszenierung auf ägyptische Referenzen.

Stattdessen erleben wir einen weißen Bühnenraum mit abstrakten Bildern und ritualisierten Bewegungssequenzen, die Philip Glass’ hypnotische Musik wie ein Mantra erfahrbar machen.

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Zusätzliche Informationen

Philip Glass

Oper in drei Akten [ 1984 ]

Libretto von Philip Glass in Zusammenarbeit mit Shalom Goldman, Robert Israel, Richard Riddell und Jerome Robbins

Im Repertoire seit 15. März 2025

  • Empfohlen ab Klasse 9
  • Ägyptisch, Akkadisch, Hebräisch, Englisch und Deutsch
  • 3h inkl. Pause
Teilnehmende Künstler:innen
Katharina Fritsch
John Holiday
Susan Zarrabi
Kiandra Howarth
Giacomo Schmidt
Stefan Cifolelli
Jolyon Loy
Peter Renz
Benjamin Gericke
Shane Dickson
Danilo Brunetti
Andrii Zubchevskyi
Danielle Bezaire
Martina Borroni
Claudia Greco
Ambar Arias
Chorsolisten der Komischen Oper Berlin
Vocalconsort Berlin
Komparserie
Orchester der Komischen Oper Berlin
Termine
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