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Die ARTEFACT Gallery freut sich, „Self as Solvent” zu präsentieren, eine Einzelausstellung der in Polen geborenen und in Berlin lebenden Malerin Jagoda Bednarsky.


In Anspielung auf die dem Medium innewohnende Löslichkeit betrachtet die Künstlerin das Selbst als fließend und durchlässig, in einem Zustand ständiger Verhandlung.

Zum ersten Mal werden neue Gemälde und Aquarelle zu sehen sein, die aus der fortwährenden Auseinandersetzung der Künstlerin mit einem grenzenlosen Archiv von Bildern entstanden sind und die Art und Weise untersuchen, wie diese Bilder Erinnerung und Sehnsucht prägen.

Durch einen Prozess der Aneignung und Neukonfiguration schöpft Bednarsky aus der Kunstgeschichte, der Populärkultur und persönlichen Erfahrungen, zerlegt vertraute Bildsprachen und kombiniert sie zu unerwarteten Kompositionen. Erkennbare Motive tauchen auf, um dann schnell wieder in den dichten Feldern aus Farbe und Bewegung zu verschwinden. Im Dialog zwischen den ursprünglichen Motiven und ihren transformierten Iterationen schafft Bednarsky Werke, die die Geschichten, auf die sie sich beziehen, neu denken.

Die Künstlerin erläutert: „In meinen Gemälden schaffe ich Ordnung aus Unordnung durch die Wiederholung von Motiven, Gesten und Farben, ganz nach Jorge Luis Borges' Vorstellung, dass Wiederholung Ordnung schafft.“

Für „Self as Solvent“ hat Bednarsky eine neue Serie von Aquarellen geschaffen, die ihre einzigartige Perspektive auf zeitgenössische Erfahrungen und visuelle Kultur verkörpern. Die Ausstellung umfasst neue Werke aus der fortlaufenden Serie „Shadowland“, die konventionelle Vorstellungen von Weiblichkeit und Mutterschaft reflektiert und gleichzeitig deren natürliche Form anerkennt.

In ihrem gesamten Schaffen überschneiden sich Themen wie Selbstbild, Wellness-Kultur, Mutterschaft, Voyeurismus und Weiblichkeit oft mit Designelementen und theatralischen Fragmenten, die unvollständige oder imaginäre Erzählungen suggerieren. In dieser neuen Werkreihe verwandelt Bednarsky den offensichtlichen Überfluss der zeitgenössischen visuellen Kultur in eine malerische Sprache der Wiederholung, Variation und Neuerfindung.

Die Werke sind zugleich verspielt und analytisch und untersuchen das Potenzial von Bildern und ihre Rolle bei der Konstruktion von Identität, während sie gleichzeitig unendlich offen für Neuinterpretationen bleiben.
Zusätzliche Informationen
Öffnungszeiten
Montag – Freitag | 10 – 18 Uhr und nach Vereinbarung.
Termine
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