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Krieg in Gedächtnis und Alltag der Ukraine

Die Ausstellung verbindet zwei Arbeiten von Mila Teshaieva, die beide den Krieg in der Ukraine thematisieren. Den gegenwärtigen Krieg seit 2022 und das, was die Menschen an Erinnerungen des Zweiten Weltkriegs von ihren Großeltern übernommen haben.


Krieg in Gedächtnis und Alltag der Ukraine


Als der Krieg 2022 in der Ukraine ausbrach, reiste die in Berlin lebende Fotografin Mila Teshaieva in ihre Heimatstadt Kyjiw. Sie wollte diesen dramatischen historischen Moment für ihr Land und Europa miterleben und festhalten. Das dabei entstandene Tagebuch "Splitter des Lebens" enthält sehr eindrückliche, intime Aufzeichnungen ihrer Erlebnisse in den ersten Kriegsmonaten in Bild und Wort.

Für ihre Serie „Unfamiliar Memories“ lud Teshaieva Menschen in der Ukraine ein, Erinnerungen ihrer Großeltern aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und der darauf folgenden Sowjetzeit nachzustellen. Es handelt sich um ein beeindruckendes Werk, das historische und nationale Erinnerung als Konstrukt persönlicher Erzählungen und nicht als kollektiv erzeugte Visionen untersucht.

Mila Teshaieva (geb. 1974 in Kyjiw) ist eine ukrainische Künstlerin, Filmemacherin und Fotografin, deren Werk sich mit nationalen Erinnerungen und kollektiven Identitäten in den Regionen des ehemaligen Ostblocks auseinandersetzt.

Immer wieder begibt sie sich auf die Suche nach Orten und Geschichten und stellt dabei zentrale Fragen: Was wird erinnert, was wird verschwiegen? Welche Identitäten entstehen daraus? Woher kommen wir – und wer sind wir?
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