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Fotografien von Ute Behrend, Michael Dressel, Valentin Goppel, Jörg Rubbert und Josef Wolfgang Mayer

Der „American Dream“ von Freiheit und einem besseren Leben scheint für viele Menschen in den USA ausgeträumt. Der Slogan Trumps „Make America Great Again“, für manche ein Versprechen, für andere nur Lug und Trug eines Autokraten, spaltet die amerikanische Gesellschaft. Was also bleibt heute von diesem Land, das die Symbole einer westlichen Lebensart für lange Zeit prägte?


Die Fotografin Ute Behrend und die Fotografen Michael Dressel, Valentin Goppel, Jörg Rubbert  und Josef Wolfgang Mayer, alle auf den Spuren eines Amerikas, das sich in unruhigen Zeiten befindet, erzählen davon in ihren aktuellen Arbeiten.       


    

ARTIST TALKS  / EVENTS    


Mittwoch, 4.März 2026, 18.00 – 21.00 Uhr
Vernissage


Freitag, 6. März 2026, 18.00 Uhr 
Vortrag, Buchpräsentation und Artist Talk mit  der Fotografin Ute Behrend  
   
Ute Behrend ist eine deutsche Künstlerin, Verlegerin und Dozentin. Ihre preisgekrönten Fotografien und Installationen wurden international ausgestellt und sind in vielen öffentlichen Sammlungen vertreten. 2025 erschien ihre neue Monographie „Cowboys After Barbed Wire“, das den Buchcover Award 2026 gewonnen hat. Ute Behrend lebt und arbeitet in Köln.
„Der Cowboy ist eine Erfindung.“ Mit dieser These entlarvt die Künstlerin Ute Behrend in ihrem aktuellen Langzeitprojekt (Bildband und Fotografien) den Cowboy als kulturelle Konstruktion – zwischen Mythos, Maskerade und Medienbild.              


Samstag, 14.März 2026, 16.00 Uhr 
 „Roadside USA 2024“, Bildershow und Führung durch die Ausstellung mit dem Fotografen Josef Wolfgang Mayer       
 
Josef Wolfgang Mayer ist ein deutscher Fotograf, der vor allem für seine dokumentarischen Serien bekannt ist. Er studierte an der Bayrischen Lehranstalt für Fotografie und war anschließend als Kameramann für Film und Fernsehen tätig. Seine Werke werden regelmäßig in Galerien und Messen gezeigt. Josef Wolfgang Mayer lebt und arbeitet in Berlin.
„Amerika - das Land der Roadtrips, der Popkultur und meiner fotografischen Vorbilder für die moderne Farbfotografie, dieses Land verändert sich und was aus ihm wird, ist mehr als ungewiss“. (Josef Wolfgang Mayer)    


Freitag, 27.März 2026 , 18.00 Uhr
"Livin' at the fence' - the Mexican Border along the Rio Grande Valley" Künstlergespräch und Buchvorstellung mit dem Fotografen Jörg Rubbert 

Jörg Rubbert ist ein bekannter Fotograf und Autor, der vor allem für seine analoge Schwarz- Weiß und Farbfotografie im humanistischen Stil bekannt ist und international ausgestellt wird. Nach diversen Monographien erschien nun sein Fotoband "Galveston/TX and the Gulf Coast", im Kettler-Verlag. Jörg Rubbert bereiste im Oktober 2024 die Texanisch- Mexikanische Grenzregion entlang des Rio Grande Rivers. Dabei porträtierte er dort lebende Menschen und dokumentierte die aktuelle Situation direkt am Grenzzaun. Jörg Rubbert lebt und arbeitet in Berlin.    


Freitag,10. April 2026, 18.00 Uhr
Artist Talk mit dem Fotografen Michael Dressel  Artist talk with photographer Michael Dressel      

„The End is Near“ –  die amerikanische Gesellschaft am Abgrund? Michael Dressel gibt  einen Einblick in die aktuelle Lage in den USA und in seine Arbeit (Fotobücher und Fotografien). Michael Dressel, geboren in Ostberlin, studierte Bühnenbild an der Kunsthochschule Berlin- Weißensee. Ein Fluchtversuch brachte ihn ins DDR-Gefängnis. 1985 konnte er nach West- Berlin ausreisen. Später  ging er nach Los Angeles, wo er als Sound Editor für Hollywood Filmproduktionen tätig war.
Seine Fotografien, international in vielen Shows präsentiert und die sehr erfolgreich publizierten Fotobände „Lost Angeles“ und „The End is Near“ zeigen eine amerikanische Gesellschaft, die von Nationalismus und politischer Polarisierung, Waffengewalt, Armut und moralischem Verfall gekennzeichnet ist. Michael Dressel lebt in Berlin und Los Angeles.          


Freitag, 17.April 2026, 18.00 Uhr
Artist Talk mit dem Fotografen Valentin Goppel       

Valentin Goppel, geboren 2000 in Regensburg, ist ein Shooting Star der deutschen Dokumentarfotografie. Er wurde vor allem durch seine intimen Porträts der „Generation Corona“ bekannt und erhielt für seine Serie „Zwischen den Jahren“ 2022 den renommierten Leica Oskar Barnack Award.
Seit 2023 arbeitet er seinem neuen Langzeitprojekt „False Prophet  Radio“ über den Westen der USA und erhielt dafür im Dezember 2025 das hochdotierte Alexander Tutsek Photography Grant. Valentin Goppel lebt in Hannover.
„Ich schaue CNN und Fox News gleichzeitig. Die graue Landkarte auf dem Fernseher ist jetzt rot gefärbt… In ein paar Stunden gibt es Bilder von weinenden Menschen in blauen Shirts und von jubelnden Menschen mit roten Hüten. Irgendwo in Amerika geht die Sonne unter. Ich schalte den Fernseher aus und gehe ins Bett.“ (Valentin Goppel, 2024)           
 

Freitag, 24. April 2026, 17.00 Uhr  
Die USA im Wandel – welche Bilder erzählen davon?  Künstlergespräch mit dem Fotografen Josef Wolfgang Mayer, anschließend Finissage      
           
Zusätzliche Informationen
ÖFFNUNGSZEITEN
freitags 14.00 -18.00 Uhr und nach Vereinbarung
Termine
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