Die Fotografinnen am Bauhaus experimentierten mit fotografischen und gestalterischen Techniken und loteten dabei die Grenzen ihres Mediums aus. Sie beobachteten ihre Umgebung durch die Kameralinse und hielten zahlreiche Motive in zum Teil neuen und ungewohnten Perspektiven fest.
Image gallery
Elsa Thiemann, Funkturm, Berlin, 1930er-Jahre, Detail, Bauhaus-Archiv Berlin
Grit Kallin-Fischer, Selbstporträt mit Zigarette, Detail, um 1928, Bauhaus-Archiv Berlin
Marianne Brandt, Selbstporträt mit Kamera im Atelier in der Kugel gespiegelt, Bauhaus Dessau, um 1928 - 1929, Bauhaus-Archiv Berlin
Etel Mittag-Fodor, Albert Mentzel und Lotte Rothschild, um 1930, Bauhaus-Archiv Berlin
Das Spektrum ihres künstlerischen Schaffens reicht von der gegenständlichen Porträt- und Architekturfotografie bis hin zur abstrakten experimentellen Fotografie. Die Motive sind heute vielen bekannt, ihre Urheberinnen jedoch nur wenigen. Mit der Ausstellung würdigt das Bauhaus-Archiv die Bedeutung dieser Künstlerinnen und ihr fotografisches Werk nun erstmals umfassend.
Eine Sonderausstellung des Bauhaus-Archiv | Museum für Gestaltung in Kooperation mit der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin