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Silvester-Festkonzert 2026: Mozart und Haydn in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche - Concerto Brandenburg gestaltet den musikalischen Jahresausklang mit dem Tenor Johannes Gaubitz.


Im Mittelpunkt des diesjährigen Silvester-Festkonzerts von Concerto Brandenburg unter der Leitung von Christian-Friedrich Dallmann stehen zwei im Abstand von acht Jahren komponierte Werke für Tenor und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart – die schalkhafte Konzertarie in C-Dur »Con ossequio, con rispetto« sowie Rezitativ und Arie »Misero! O sogno!«. Der herausragende Tenor Johannes Gaubitz wird diese Arien virtuos und ausdrucksstark darbieten.


Eingerahmt werden die Mozart-Arien von zwei besonderen sinfonischen Werken. Den Auftakt bildet Joseph Haydns Sinfonie Nr. 31 in D-Dur. Diese hat Haydn 1765 als Vizekapellmeister komponiert, noch zu Beginn seiner Anstellung am Hof der Fürsten Esterházy. Bemerkenswert ist die Besetzung mit vier, statt wie sonst üblich, nur zwei Hörnern. Das trug dem Werk den entsprechenden Beinamen „Mit dem Hornsignal“ ein.


Zum Ausklang wird noch einmal Mozart gegeben, die Sinfonie KV 183, die den Beinamen »Kleine g-Moll« hat. Diese vor dramatischen Kontrasten, expressiver Tonsprache und ungestümer Energie sprühende Sinfonie komponierte der gerade erst 17-jährige Mozart 1773 in Salzburg. Das Werk wird oft gedeutet als markantestes Beispiel für die Auseinandersetzung mit der musikalischen Ästhetik des Sturm und Drang.


So verbindet das Silvester-Festkonzert von Concerto Brandenburg festliche Klangpracht mit musikalischer Dramatik und virtuoser Gesangskunst – und bietet einen stimmungsvollen Auftakt in den Jahreswechsel.


Eintrittskarten

36,- EUR Einheitspreis auf allen Plätzen / freie Platzwahl

Vorverkauf alle Theaterkassen (zzgl. Vorverkaufsgebühren)


Vorverkauf Vollpreis und ermäßigte Karten à 26,- EUR über AURIS Musik Management

Online-Bestellformular

Tel. 030 / 61 28 04 61, E-Mail: karten@auris-berlin.de


Veranstalter: Kulturring in Berlin e. V. / Concerto Brandenburg

concerto-brandenburg.de


Solist

Der Tenor Johannes Gaubitz begann seine sängerische Laufbahn mit acht Jahren beim Windsbacher Knabenchor. Es folgte ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Freiburg i. Breisgau bei Prof. Dorothea Wirtz, das er an der Musikhochschule Lübeck als Privatstudent bei Prof. Matthias Goerne mit Auszeichnung abschloss.


Seitdem ist Johannes Gaubitz vor allem als freischaffender Konzertsänger aktiv. Regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit vielen renommierten Ensembles der „Alten Musik“ in ganz Europa. Neben seiner Konzerttätigkeit gilt sein besonderes Interesse dem Kunstlied.


Orchester

Concerto Brandenburg wurde 1998 in Berlin gegründet. Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Romantik. Besondere Aufmerksamkeit gilt der europäischen Vorklassik und der Wiener Klassik sowie den Werken barocker Komponisten der Berliner Schule, deren Wiederbelebung das Ensemble maßgebend vorangetrieben hat.


Concerto Brandenburg spielt historisch informiert und technisch virtuos. Das ermöglicht eine lebendige Rezeption für Musikkenner wie neu Interessierte. Die klanglichen Erlebnisse überzeugen – sie begeistern sowohl Musiker als auch Zuhörer.


Wechselnde, der Literatur angepasste Besetzungen sind charakteristisch für Concerto Brandenburg. Das Ensemble variiert sein Auftreten vom Quartett über verschiedenste Kammermusik- und Barockbesetzungen (mit farbiger Continuo-Gruppe) bis hin zum großen romantischen Klangkörper.


Auch bei Oper, Oratorium und Messe ist Concerto Brandenburg seit vielen Jahren ein international gefragter Klangkörper, wie zuletzt 2024 bei den Osterfestspielen und der Kammeroper Schloss Rheinsberg (Iphigenie in Aulis von C. W. Gluck, Regie: Georg Quander ) oder bei der Missa solemnis von L. v. Beethoven in der Berliner Philharmonie.


Concerto Brandenburg arbeitet mit vielen namhaften Interpreten wie Christine Schornsheim, Ludger Remy, Alexander Bader, Doerthe Maria Sandmann oder Vivica Genaux zusammen. Gastdirigenten sind u. a. Christian-Friedrich Dallmann, Werner Erhardt, Thomas Hennig, Vinzenz Weißenburger, Jörg-Peter Weigle und Christoph Stöcker.


Große Beachtung findet die CD-Einspielung „Preußischer Barock“ mit Werken von Friedrich II., J. J. Quantz, Christoph Schaffrath, C. H. Graun und C. P. E. Bach.

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