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Rosa Luxemburg wird 1871 im Südosten des heutigen Polen geboren; sie beginnt als polnische Sozialdemokratin, studiert in der Schweiz, wird zu einer charismatischen Berlin-Figur und zu einer Ikone der europäischen Linken.


Als kämpferische Politikerin in einer Männerwelt, als revolutionäre Sozialistin im Kaiserreich und als maßgebliche marxistische Theoretikerin geht sie in die Geschichte ein. Die Ermordung durch rechte Freicorps am 15. Januar 1919 mitten in Berlin setzt ihrem Wirken ein Ende.


Im Jahr 1986, vor genau 40 Jahren, übersetzt die Filmemacherin Margarethe von Trotta die Geschichte einer der bedeutendsten politischen Figuren des 20. Jahrhunderts in opulente Bilder. In einer Mischung aus Spiel- und Dokumentarszenen widmet sich der Film der politischen und der privaten Seite von Rosa Luxemburg.


Die in Kroatien lebende Regisseurin Anica Tomić bearbeitet die Filmvorlage für die Bühne und schreibt sie gemeinsam mit der Autorin Jelena Kovačić ins Heute fort.


Wie lässt sich Rosa Luxemburg lesen und denken in einer Zeit, in der Militarisierung mit der Rede von Krise und Sicherheit gerechtfertigt wird in einer Zeit, in der der Nationalismus in Europa auf dem Vormarsch is in einer Zeit, in der Angst zu einem politischen Instrument und Krieg wieder vorstellbar wird?

Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler:innen
Anica Tomić
Mareike Beykirch
Caner Sunar
Jörg Pose
Anastasia Gubareva
Jelena Kovačić
Termine
November 2026
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