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11 Tipps für Japan-Fans in Berlin

Japan in Berlin: Anime, Manga und Kirschblüten

Anime Messe
Anime Messe © Carsten Siegel

Japans Küche und Gartenkultur, Teezeremonien und festliche Kimonos, Mangas und Anime-Figuren… viele Inspirationen aus Japan bereichern die deutsche Hauptstadt und schenken euch ganz neue Perspektiven. Und gleich zwei der vielen Museen in Berlin widmen sich der feinen japanischen Kunst. Wir haben euch die besten Tipps für einen Ausflug in die japanische Lebenskultur zusammengestellt! 

Tipp 1: Das Samurai Museum Berlin entdecken

Samurai Museum Berlin, Die 7 Tugenden
Samurai Museum Berlin, Die 7 Tugenden © Sylwia Makris

In der Auguststraße im Herzen Berlins findet ihr ein ganz besonderes Museum: Im barrierefreien Samurai Museum Berlin könnt ihr ganze 4.000 Artefakte aus der Waffen- und Schmiedekunst der japanischen Samurai-Kultur bewundern. Es handelt sich um die größte Sammlung in Europa. Dazu kommen interaktive Spielräume: Folgt Kitsune auf eine Entdeckungsreise durch Leben und Erbe der legendären japanischen Kriegerelite. Entdeckt mehr als 1.000 Jahre Kultur und Geschichte der Samurai.

Wo: Auguststraße 68, Mitte
Wann: Montag bis Sonntag 11-19 Uhr

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Tipp 2:  Kirschblüten genießen

Kirschblüten in Berlin
Kirschblüten in Berlin © visitberlin, Foto: Wolfgang Scholvien

Wenn wir an Japan denken, stehen uns gleich die Kirschblüten vor Augen, im Japanischen auch Sakura genannt. Diese wunderschönen, fein verästelten Bäume finden sich im Mauerpark zahlreich. Ihre überfließende rosa Blütenzier erfreut im Frühsommer mit ihrem romantischen Touch eigentlich alle Spaziergänger:innen, insbesondere Pärchen. Diese Bäume haben in der Blütezeit einfach einen überwältigenden Charme und man bekommt sie nicht allzu oft zu Gesicht. 
Nichts wie hin, beispielweise für ein perfektes erstes Date!

Wo: Gleimstraße 55, Prenzlauer Berg
Wann: Ende April bis Juni

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Tipp 3: Festliche Kimonos kaufen

Tsukushiya Restaurant
© R.Knobloch/Tsukushiya

Wenn ihr euch mit japanischer Lebenskultur auskennt, müsste euch der Kimono ein Begriff sein. Kimonos sind kunstvolle festliche Gewänder, welche häufig bei Feiern getragen werden - sowohl von Männern als auch von Frauen. Wobei es da im Design natürlich Unterschiede gibt. Wenn euch diese schicken Kleidungsstücke ansprechen, geht am besten zu Aura Berlin: Dort gibt es eine große Auswahl an Kimonos für alle Altersstufen. Oder ihr meldet euch bei Annette Maschmann, sie hat das Geschäft Yukata Kimono seit 1995.

Wo: Aura Berlin, Sanderstraße 13, Neukölln
Wann: Montag bis Freitag, 13 - 20 Uhr, Damstag 12 - 19 Uhr

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Tipp 4: Das Museum für Asiatische Kunst besuchen

Humboldt Forum: Berlin Asiatisches Museum
Humboldt Forum: Berlin Asiatisches Museum © © Stiftung Berliner Schloss – Humboldt Forum, Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Habt ihr im Samurai Museum Spezifisches zur Kultur der japanischen Kriegerkaste erfahren, so könnt ihr hier, im Humboldt Forum, erstklassige Kunstobjekte aus der ganzen asiatischen Welt bestaunen: 
Nehmt teil an den mehrsprachigen Führungen und genießt die Schönheit ganz Asiens in Skulpturen, Malerei, Porzellan und Teppichen aus Japan, China, Indien und Korea.

Hier findet ihr auch einen Japanischen Teeraum, wo Teezeremonien demonstriert werden, und beeindruckende japanische Malerei und Lackkunst.
 
Wo: Humboldt Forum, Schloßplatz, Mitte
Wann: Mittwoch - Montag 10.30 - 18.30 Uhr

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Tipp 5: Im Japanischen Garten Ruhe finden

Gärten der Welt
© Grün Berlin GmbH

Jetzt wird’s ein bisschen philosophisch: Die drei geheimnisvollen miteinander verbundenen Areale des japanischen Gartens in den Gärten der Welt verkörpern Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. 
Hier könnt ihr in der warmen Jahreszeit nicht nur auf wunderschönen Wegen durch kunstvolle Anpflanzungen wandeln, sondern die Symbolik der 300 Steine und der zahlreichen zusammenfließenden Gewässer ergründen. In der Mitte der drei Gärten erwartet euch eine besondere Architektur: der Chaya, der japanische Pavillon.

Wo: Gärten der Welt, Blumberger Damm 44, Marzahn
Wann: täglich ab 9 Uhr

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Tipp 6: In Mangas stöbern

Manga
Manga © Getty Images, Foto: portishead1

Im J Store Berlin findet ihr alle Artikel rund um japanische Lebenskultur: Das Sortiment bietet einfach alles, von einer großen Vielfalt Mangas bis hin zu japanischer Kleidung, von Essgeschirr bis zu japanischen Süßigkeiten und vielem mehr. Dort könnt ihr auch Anime Figuren erwerben, es gibt eine große Auswahl und natürlich auch noch mehr zu sehen, aber diesen Spaß möchten wir euch nicht nehmen, schaut einfach selbst vorbei.
Ganz große Anime- und Manga-Liebhaber:innen stöbern auch im Online-Shop Figuya.

Wo: J Store Berlin, Kantstraße 125, Charlottenburg
Wann: Montag bis Samstag 12-19 Uhr 

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Tipp 7: Erlesene Tees probieren

japanische Teezeremonie
japanische Teezeremonie © GettyImages, Foto: Michael H

In Japan wird Tee nicht nur getrunken, Tee wird zelebriert: mit traditionellen Zeremonien, feinem Keramikgeschirr, bestimmten Gesten. In Japan nennt man dieses fast sakrale Ritual bescheiden Teeweg. Das japanische Café MAMECHA vermittelt euch mit authentischen Teesorten ein Gefühl für die Teekultur im Land der aufgehenden Sonne. Mit Teekannen für ein bis zwei Personen und hübschen japanischen Teebechern erlebt ihr eure eigene kleine Teezeremonie. Die passenden Utensilien für zu Hause könnt ihr anschließend in dem dazugehörigen Shop nachkaufen. Neben Tees und Matcha-Getränken verkauft MAMECHA auch klassische Kaffeespezialitäten und ausgefallene Kaltgetränke. Die Auslage des Cafés lockt mit wechselnden Kuchenvariationen. 

Wo: Mulackstraße 33, 10119 Prenzlauer Berg
Wann: Montag bis Samstag 12 bis 19 Uhr

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Tipp 8: Die Mori-Ōgai-Gedenkstätte kennenlernen

Kalligrafie
Kalligrafie © GettyImages, Foto: Eriko Koga

Der japanische Literat und Mediziner Mori Ōgai (1862–1922) hat zu seiner Zeit einen lebendigen Austausch zwischen den ostasiatischen und europäischen Kulturen und Wissenschaften ins Leben gerufen. Am Ort des ersten Aufenthaltes von Mori in Berlin befindet sich heute ein spannendes Bildungs- und Ausstellungszentrum: Die Mori-Ōgai-Gedenkstätte der Humboldt-Universität zu Berlin gibt euch nicht nur tiefe Einblicke in Leben und Wirken von Mori, sondern zeigt euch auch den Weg der wissenschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit mit Japan bis heute.

Wo: Luisenstraße 39, Mitte
Wann: Dienstag bis Freitag 12 - 16 Uhr, Donnerstag 12-18 Uhr

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Tipp 9: Euren eigenen Bonsai pflegen

Bonsai
Bonsai © GettyImages, Foto: L.Toshio Kishiyama

Kennt ihr die Karate Kid Reihe? Erinnert ihr euch an die kleinen süßen Bonsai-Bäume?
Holt euch Japan nach Hause und erwerbt euren persönlichen Bonsai: sozusagen die Übersetzung eines großen, anmutigen, schön gewachsenen Laub- oder Nadelbaumes ins Miniaturformat.
Bei Japan Bonsai Berlin bekommt ihr nicht nur Ratschläge und Empfehlungen dazu, sondern sogar einen Aufpass-Service, welchen ihr euch für 0,70 Euro am Tag sehr gut leisten könnt: Damit eure Bonsai auch die Urlaubszeit überstehen.

Wo: Kantstraße 124b, Charlottenburg
Wann: Mittwoch bis Freitag 12-19 Uhr

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Tipp 10: Sich ein Tatoo stechen lassen

Tattoo Lotus Blume
Tattoo Lotus Blume © GettyImages, Foto: jjpoole

Ob klein am Handgelenk oder gleich Sleeve-Tatoo: Hier geht es um die japanische Kunst des Tätowierens. Diese Kunstform hat in Japan eine ewig lange Tradition und hält auf eurem Körper…für die Ewigkeit. 
Gestochen wird im Hanabusa per Hand in einer alten japanischen Technik, Tebori genannt: Die Arbeit mit einem Bambusrohr und daran befestigten Nadeln macht das Tattoo für euch weniger schmerzhaft und es können sogar weiße Farben verwendet werden. Außerdem: Die Farben leuchten mit dieser Technik heller und intensiver.

Wo: Graefestraße 10, Kreuzberg
Wann: Dienstag bis Samstag 13-19 Uhr

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Tipp 11: Feines Sushi genießen

Sushi
Sushi © GettyImages, Foto: Ambang Rizky/EyeEm

Ob Japan-Kenner:in oder nicht: „Sushi“ sagt uns allen etwas, und hier lernt ihr ein besonders köstliches Restaurant kennen: 
Im Mido Sushi stehen ebenso qualitativ hochwertige frische Zutaten wie die richtige Schnitttechnik im Fokus. Ihr könnt einen Abend lang modernste Kreationen ausprobieren und dazu exotische Kräuter- und Früchtedrinks genießen. Das stilvolle japanische Ambiente rundet das Erlebnis ab.
Neben japanischen Gerichten bietet das Restaurant auch allerlei Spezialitäten aus der vietnamesischen Küche. 

Wo: Pappelallee 22, Prenzlauer Berg
Wann: täglich geöffnet von 12- 24 Uhr

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