Dieses Wochenende steht Berlin ganz im Zeichen großer Gefühle, bewegender Bilder und besonderer Begegnungen. Zwischen rotem Teppich, Valentinsmomenten und besonderen Ausstellungen erlebt ihr die Stadt von ihrer glamourösen, romantischen und kreativen Seite. Seid dabei, wenn Stars wie Amanda Seyfried oder Ethan Hawke zur 76. Berlinale in die Hauptstadt reisen und entdeckt neue, urbane Hotspots abseits der etablierten Veranstaltungsorte. Wir wünschen euch einen wunderbaren Valentinstag in Berlin. Lasst euch von unseren 11 Tipps inspirieren.
Tipp 1: Erlebt Glanz, Glamour und großes Kino bei der Berlinale
Zur Berlinale rollt Berlin den roten Teppich aus. Stars wie Amanda Seyfried, Isabelle Huppert, John C. Reilly, Ethan Hawke, Juliette Binoche, Sandra Hüller oder Midori Francis haben sich angekündigt. Am 12. Februar geht es los. Erlebt Premieren, verfolgt Diskussionen mit Filmschaffenden oder lasst euch einfach von der besonderen Atmosphäre in den Kinos der Stadt mitreißen. Ob Arthouse, große Wettbewerbsfilme oder gesellschaftlich relevante Dokumentationen – das Programm ist so vielfältig wie Berlin selbst. Besonders für Kulturinteressierte und Cineast:innen ist die Berlinale ein absolutes Highlight, das Begegnungen, Inspiration und neue Perspektiven bietet. Viele Spielorte liegen zentral, sodass sich Kinobesuche wunderbar mit Restaurant- oder Barbesuchen kombinieren lassen. Die besten Tipps hierfür findet ihr in unserem Berlinale Blog.
Wann: 12. bis 22. Februar 2026
Wo: verschiedene Orte in Berlin
Tipp 2: Feiert den Valentinstag auf Eure ganz persönliche Weise
Der 14. Februar gehört der Liebe, und Berlin liefert für alle Facetten dieses großen Gefühls die passende Kulisse. Viele Restaurants und Veranstaltungsorte bieten spezielle Programme an: Wählt zwischen Valentinstagsmenüs oder romantischen Konzerten, geht Eislaufen oder fahrt Hand in Hand Rollschuh im ZIK. Besonders schön ist es, sich treiben zu lassen, kleine Cafés zu entdecken oder gemeinsam ein besonderes Event zu besuchen. Die schönsten Ideen haben wir für euch in unseren Blog 11 Tipps für den Valentinstag für euch zusammengestellt. Und noch mehr Tipps findet ihr in unserem Veranstaltungskalender:
Wann: 14. Februar 2026
Wo: Orte in ganz Berlin
Tipps im Veranstaltungskalender
Tipp 3: Lauscht „Musik aus fernen Rundfunktagen“ in der Staatsoper
Macht eine akustische Zeitreise und besucht die Staatsoper Unter den Linden für ein Konzert der ganz besonderen Art. Am Valentinstag entführen euch die Musiker:innen in die goldene Ära des Rundfunks, als Musik noch über Knisterwellen in die Wohnzimmer gelangte. In der prachtvollen Atmosphäre des historischen Opernhauses erlebt ihr, wie alte Schätze zu neuem Leben erweckt werden. „Musik aus fernen Rundfunktagen“ lässt Klänge vergangener Jahrzehnte lebendig werden und verbindet historische Radiomusik mit großer Opernakustik. Taucht ein in einen Abend voll Nostalgie und lasst euch von der Musik berühren.
Wann: 14. Februar 18 Uhr, 15. Februar 11 Uhr
Wo: Staatsoper Unter den Linden, Unter den Linden 7, Mitte
Musik aus fernen Rundfunktagen
Tipp 4: Entdeckt geheime Konzertorte bei Sofar Sounds
Bei Sofar Sounds Berlin wisst Ihr nur eines sicher: Es wird intim und überraschend. So verspricht zumindest das Konzept, das ebenso simpel ist wie genial: Ihr meldet euch an, erfahrt den genauen Ort erst kurz vorher und lasst euch von drei verschiedenen Acts überraschen. Ob in einem urigen Wohnzimmer, einem hippen Loft oder einer versteckten Galerie, die Organisatoren überraschen immer wieder mit originellen Ideen, wobei ihr quasi direkt neben den Musiker:innen sitzt. Auch am Valentinswochenende lädt Sofar Sounds zu intimen Konzertmomenten. Freut euch auf einen unvergesslichen Abend, der euch zeigt, wie lebendig die Berliner Musikszene auch abseits der großen Venues ist.
Wann: 13. & 14. Februar 2026
Wo: Ort auf Anfrage
Tipp 5: Feiert die Liebe mit „Ode to Joy – Melodies for Valentine’s“
Auch der Kammermusiksaal der Philharmonie wird am Valentinstag zur Bühne für große Gefühle. Mit „Ode to Joy - Melodies for Valentine's“ präsentiert euch der Berliner Geiger Iskandar Widjaja einen Konzertabend voll klassischer Meisterwerke mit romantischer Stimmung. Für diese musikalische Hommage an die Freude und die Liebe bietet der Kammermusiksaal einen wunderbar intimen Rahmen. Freut euch darauf, die Leidenschaft der Musiker:innen hautnah mitzuerleben. Lasst danach den Abend bei einem Glas Proscecco im Foyer der Philharmonie ausklingen oder lasst euch von unseren 11 Tipps für romantische Dates zu weiteren romantischen Abenteuern inspirieren.
Wann: 14. Februar 2026, 20 Uhr
Wo: Philharmonie Berlin, Herbert-von-Karajan-Straße 1, Tiergarten
Tipp 6: Erlebt Musiktheater pur bei „Queen of Love“
Im Rahmen des Schall&Rausch Festivals wird es in Neukölln experimentell, laut und leidenschaftlich. Das Stück „Queen of Love“ sprengt die Grenzen des klassischen Musiktheaters und präsentiert euch eine Performance, die modern, mutig und absolut authentisch ist. Im CANK, einem Hotspot der Berliner Off-Szene in einem ehemaligen Kaufhausgebäude, werdet ihr Teil einer Inszenierung, die das Thema Liebe auf unkonventionelle Weise seziert. Das Festival ist bekannt für seine brandneuen Formate und zieht ein diverses, kulturinteressiertes Publikum an, das Lust auf Entdeckungen hat. Wenn ihr keine Lust auf klassische Romantik habt, dann seid ihr hier genau richtig.
Wann: 14. Februar 2026, 21 Uhr
Wo: CANK, Karl-Marx-Straße 95, Neukölln
Tipp 7: Erlebt Stummfilmkunst mit Orchester bei der Babylonale
Fast zeitgleich zur Berlinale lädt euch das Babylon Kino am Rosa-Luxemburg-Platz zu einem ganz besonderen Highlight: Bei der Babylonale zeigt das historische Kino aus den 1920er Jahren vom 14. bis 21. Februar insgesamt sieben Klassiker der Stummfilmzeit mit Live-Musik des Babylon Orchesters Berlin. Am Valentinstag steht Charlie Chaplins zeitloser Klassiker „THE CIRCUS“ auf dem Programm. Erlebt mit, wie die Musiker:innen den Bildern auf der Leinwand eine unglaubliche Dynamik und Tiefe verleihen. So authentisch habt ihr Chaplins Klassiker, für den er bei der ersten Oscar-Verleihung 1929 (die damals allerdings noch nicht so hieß) seinen ersten Academy Award erhielt. Der Film erzählt die Geschichte eines Tramps, der irrtümlich für einen Taschendieb gehalten wird und auf der Flucht vor der Polizei von einem Zirkus als Clown engagiert wird. Als sich herausstellt, dass er nicht auf Kommando komisch sein kann beginnen die Herausforderungen. Und dann verliebt er sich auch noch in die Tochter des Zirkusdirektors. Ein wunderbare Film, um gemeinsam den Valentinstag zu feiern.
Wann: 14. Februar, 19.30 Uhr (weitere Termine bis einschließlich 22. Februar)
Wo: Babylon Kino, Rosa-Luxemburg-Straße 30, Mitte
Tipp 8: Geht auf Zeitreise im DDR Museum
Im DDR Museum könnt ihr Berlin-Geschichte nicht nur erfahren, sondern buchstäblich anfassen und erleben. Das ganze Museum ist interaktiv gestaltet: Ihr öffnet Schubladen in den Schränken einer Plattenbauwohnung, setzt euch in einen originalen Trabant, blättert durch Schulbücher und erfahrt, wie Wohnen, Arbeiten und Freizeit im Osten Deutschlands tatsächlich aussahen. Wie hat sich das Leben damals angefühlt? Mit einer Tageskarte für das DDR Museum sichert ihr euch eine spannende Entdeckungstour, die euch ein wichtiges Kapitel der deutschen Geschichte näher bringt.
Die interaktiven Stationen machen den Besuch auch für Familien spannend, und dank der langen Öffnungszeiten lässt sich das Museum ideal in ein winterliches Sightseeing-Programm integrieren. Verbindet den Besuch mit einem Spaziergang entlang der Spree und wärmt euch dann in einem netten Café auf.
Wann: täglich 9 - 21 Uhr
Wo: DDR Museum, Karl-Liebknecht-Straße 1, Mitte
Tipp 9: Taucht ein in die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts
An diesem Wochenende könnt ihr auf der Museumsinsel zum letzten Mal eine bedeutende Kunstsammlung sehen, nämlich die der Familie Scharf, nach der auch das Museum für surrealistische Kunst in Charlottenburg, die Sammlung Scharf-Gerstenberg, benannt ist. In der Alten Nationalgalerie werden in der Ausstellung "The Scharf Collection: Von Monet bis Grosse" noch bis Sonntag rund 200 Gemälde aus der umfassenden und bedeutenden Kunstsammlung der Familie gezeigt - seht Meisterwerke aus dem französischen Realismus, entdeckt aufs Neue die französischen Impressionisten und Kubisten. Besonders spannend: eine repräsentative Auswahl von Werken aus dem druckgrafischen Oeuvre von Henri de Toulouse-Lautrec.
Wann: noch bis 15. Februar, 10-18 Uhr
Wo: Alte Nationalgalerie, Bodestraße, Mitte
Tipp 10: Letzte Gelegenheit: Seht Karl Schmidt-Rottluff im Brücke-Museum
Etwas versteckt in der winterlichen Landschaft im Südwesten Berlins liegt eine echte Perle: das Brücke-Museum, welches sich der weltbekannten Künstlergruppe "Die Brücke" widmet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zählten die Brückemaler zu den wichtigsten expressionistischen Künstlern und waren bedeutende Wegbereiter für die Klassische Moderne. An diesem Wochenende könnt ihr euch zum letzten Mal die Ausstellung "Immer wieder muss die Welt neu gesehen werden" anschauen, rund siebzig Gemälde des Brückemalers Karl Schmidt-Rottluff, Mitbegründer der Künstlergruppe. Lasst euch von Farbexplosionen und der neuen Formensprache des Expressionismus mitreißen und trinkt danach einen Kaffee im benachbarten Kunsthaus Dahlem.
Wann: noch bis 15. Februar, 11-17 Uhr
Wo: Brücke-Museum, Bussardsteig 9, Dahlem
Tipp 11: Feiert das Grand Opening von MAMMOTH @ MoMa5
Mit MAMMOTH @ MoMa5 eröffnet an diesem Wochenende ein neuer, spannender Kultur- und Veranstaltungsort im Süden Berlins. In den ehemaligen Industriehallen in Marienfelde trifft zeitgenössische Clubkultur auf Kunst, Musik und urbane Kreativität. Das Grand Opening verspricht ein vielfältiges Programm mit Live-Acts, Performances und DJ-Sets. Kommt vorbei, um diesen neuen Ort zu feiern, aber auch um euch inspirieren zu lassen; denn hier könnt ihr die Dynamik der Berliner Stadtentwicklung hautnah miterleben. MAMMOTH @ MoMa5 bietet ein lebendiges Kontrastprogramm abseits der bekannten Veranstaltungsorte und zeigt euch, dass die spannendsten Dinge oft dort passieren, wo man sie nicht sofort vermutet.
Wann: 13.–15. Februar 2026
Wo: MAMMOTH @ MoMa5, Motzener Straße 5, Marienfelde/Tempelhof
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