Im Mittelpunkt steht die Frage, warum wir Freiheit so eng mit der Natur verbinden. Weite Landschaften, Berge, Wälder und Meere stehen für Selbstbestimmung und die Möglichkeit, gesellschaftlichen Erwartungen und alltäglichen Zwängen zu entkommen. Doch ist Freiheit tatsächlich die Abwesenheit von Einschränkungen? Oder entsteht sie erst durch Beziehungen, Verantwortung und Zugehörigkeit?
Auch unser Verhältnis zur Natur wirft grundlegende Fragen auf: Ist sie ein Ort der Freiheit oder vielmehr ein Geflecht aus Abhängigkeiten und Grenzen? Wie frei können wir Menschen sein, wenn wir Teil natürlicher Systeme bleiben? Und was bedeutet Freiheit, wenn unsere Entscheidungen die Lebensgrundlagen anderer Lebewesen und zukünftiger Generationen beeinflussen? Ob Klimaschutz, Energie, Mobilität oder Konsum – die unterschiedlichen Vorstellungen von Freiheit prägen zentrale gesellschaftliche Debatten unserer Zeit.
Ins Gespräch kommen:
Kirsten Meyer, Philosophin mit biologischem Hintergrund und Professorin für Praktische Philosophie und Philosophiedidaktik an der Humboldt-Universität zu Berlin
Britta Schmidt, Leiterin der Naturwacht Brandenburg, zuständig für den Schutz von Natur und Artenvielfalt sowie die Betreuung von Schutzgebieten
Hendrik von Schlieben, Politikwissenschaftler und Soziologe, aktiv in der Initiative „Rechte der Spree“ und dem Verein Rechte der Natur e. V.
Moderation: Maike Weißpflug
Unsere Gäste bringen unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven mit. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht schnelle Antworten oder Konsens, sondern unerwartete Verbindungen, produktive Reibungen und neue Gedanken.
- Datum: Donnerstag, 12. November 2026
- Uhrzeit: 19:00 Uhr
- Ort: Ehemaliges Frauengefängnis Lichterfelde – The Knast, Söhtstraße 7, 12203 Berlin
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich
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