Der Titel der Ausstellung – entlehnt einem Song aus Ron Sexsmiths Album „Hermitage“ (2020) – setzt ein leises, aber klares Zeichen: Gerade in persönlichen, gesellschaftlichen oder politischen Herausforderungen lohnt es sich, an der eigenen Haltung festzuhalten, der Welt mit Erwartung zu begegnen und nicht aufzugeben – unabhängig von der momentanen seelischen Verfassung.
Die zitierte Liedzeile verweist auf die Vielschichtigkeit menschlicher Existenz und spiegelt zugleich die Vielfalt künstlerischer Positionen und ästhetischer Perspektiven wider. Gezeigt werden Arbeiten von in Berlin lebenden Künstler*innen aus Malerei, Skulptur, Video und Klang. Ihre Werke thematisieren Widerstand gegen Tyrannei, Wut und die Abwehr von Machtgesten ebenso wie poetische Strategien der Deeskalation. So entfaltet sich ein vielstimmiges Panorama künstlerischer Haltungen, geprägt von wacher Aufmerksamkeit gegenüber den politischen Entwicklungen unserer Zeit.
Mit Arbeiten von: Aline Alagem, Dorit Bearach, Emmanuel Bornstein, Ofir Dor, Arnold Dreyblatt, Valérie Favre, Yishay Garbasz, Itamar Gov, Hans-Hendrik Grimmling, Simone Haack, Alona Harpaz, Victoria Heifetz, Erez Israeli, Michelle Jezierski, Yury Kharchenko, Rachel Kohn, Olaf Kühnemann, Atalya Laufer, Shira Orion, Miguel Rothschild, Yehudit Sasportas, Dikla Stern, Christian Thoelke, Paul Wesenberg und Sahar Zukerman.
Eine Kooperation des Vereins der Freunde des Rohkunstbau e. V. mit dem Zentrum für Aktuelle Kunst in der Zitadelle Spandau.