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Top 11 Gruselige Orte in Berlin

Zombies an Halloween
Schatten der Halloween Zombies © Getty Images, Foto: Pam Susemiehl

A Halloween decoration made to look like zombies trapped in a garage.

Berlin hat ganz schön viel Geschichte auf dem Buckel. Und wie alle alten Orte kann einem auch in Berlin nicht nur an Halloween ein Schauer über den Rücken laufen. Wir haben die gruseligsten Orte in Berlin zusammengestellt: Aber Achtung, unsere Tipps sind nichts für schwache Nerven!

Tipp 1: Berliner Unterwelten

Berliner Unterwelten
Berliner Unterwelten © Berliner Unterwelten e.V., Foto: Dietmar Arnold

Berliner Unterwelten, Mutter-Kind-Bunker im Fichtebunker steht für rund 130 Jahre Berliner Stadtgeschichte. Bis in die NS-Zeit diente das 1883/84 als Gasometer errichtete Gebäude der städtischen Straßenbeleuchtung. 1940 wurde im Rahmen des „Bunkerbauprogramms für die Reichshauptstadt“ ein sechs Etagen umfassender „Mutter-Kind-Bunker“ mit einer drei Meter starken Abschlussdecke in den alten Gasometer eingebaut.

Tief unter der Stadt schlängeln sie sich durch den Boden: Die Bunker, Gruben und Tunnel der Berliner Unterwelten. Die unterirdischen Bauten erzählen die unterschiedlichsten Geschichten von längst vergangenen Zeiten, größenwahnsinnigen Plänen und faszinierenden Verkehrsanlagen. Für die Touren kann man sich ganzjährig anmelden, es werden unter anderem Schwerpunkte wie Bombenkrieg und Luftschutz thematisiert, aber auch der kalte Krieg und Atomschutzmaßnahmen rücken in den Mittelpunkt. Egal für welche Tour Sie sich entscheiden – es geht in jedem Fall nach unten und zurück in die Vergangenheit.

Tipp 2: Medizinhistorisches Museum

Medizinhistorisches Museum der Charité
© Foto: Christoph Weber

Das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité ist bekannt für seine pathologisch-anatomische Sammlung. Es handelt sich dabei um einen kultur- und medizinhistorisch bedeutsamen Bestand an Feucht- und Trockenpräparaten. Charitépl. 1, 10117 Berlin

Die Geschichte der Medizin ist abenteuerlich und mitunter beängstigend. Deshalb ist auch ein Besuch im Medizinhistorischen Museum nichts für Zartbesaitete. In den Vitrinen befinden sich Präparatesammlungen mit Organen, Körperteilen, Skeletten und seltenen Krankheitsbildern. Auch die historische Vergangenheit der Charité mitsamt medizinischen Werkzeugen und Vorgehensweisen wird beleuchtet, wodurch sich ein Blick auf die Erlebniswelten früherer Patienten eröffnet – und spätestens bei dem Gedanken anno 1727 selber auf dem Operationstisch zu liegen, läuft es auch dem letzten Besucher eiskalt über den Rücken.

Tipp 3: Berlin Dungeon

Schaurig schöne Erlebnisse bietet das Berlin Dungeon. Hier tauchen die Besucher in 700 Jahre Berliner Geschichte ein. Gruselig wird’s, wenn echte Schauspieler wahre Geschichten erzählen und die düstere Seite Berlins mit seiner manchmal grausigen Vergangenheit lebendig wird. Zum Beispiel wenn man sich im Labyrinth der Verlorenen verirrt, die Folterkammer entdeckt oder mit der tödlichen Pest konfrontiert wird. Die rund 60 Minuten langen Reisen durch Berlins Vergangenheit bieten außerdem moderne Special Effects, eine Floßfahrt und bei allem Schrecken auch jede Menge lustige Momente.

Tipp 4: Graues Kloster

In der Klosterstraße in Berlin Mitte ragen noch die alten Ruinen des gotischen Franziskanerklosters empor, in denen Pater Roderich sein Unwesen treiben soll: Der hinkende Mönch ließ vor lauter Streitlust und Boshaftigkeit aus Versehen seinen eigenen Sohn in den Gemäuern des Klosters verhungern, wofür er grausam bestraft wurde. Die alten Mauerreste des ehemaligen Franziskanerklosters wirken besonders schaurig wenn man weiß, dass hier eine verlorene Seele von ihrer grässlichen Vergangenheit eingeholt wird.

Tipp 5: Körperwelten

Manche finden es geschmacklos und unethisch. Andere interessant und erhellend – und wieder andere einfach nur erschreckend und unheimlich. Wie man es auch immer sieht: Fakt ist, dass man direkt unter dem Fernsehturm, mitten im Trubel der Shoppingmalls, Busse und Bahnen, Gunther von Hagens berühmte Körperwelten besichtigen kann. Da kann einem schon mal mulmig werden.

Tipp 6: Naturkundemuseum

Spinosaurus Eröffnung 08.02.2016
© visitBerlin

Das Naturkundemuseum ist in erster Linie aufregend, spannend und informativ. Und zwar für Groß und Klein. Aber es ist gibt eine Abteilung, die schon ein bißchen unheimlich ist. Denn in der Alkohol-Forschungssammlung reihen sich in schier unendlichen Reihen Gläser mit Millionen von geheimnisvollen Objekten wie eingelegten Amphibien oder Reptilien aneinander.

Tipp 7: Berlin Story Bunker

Dieser Ort in Berlin ist einfach gruselig, denn was sich hier vor Jahrzenten abspielte, gehört zum dunkelsten Kapitel in der deutschen Geschichte. Der Bunker, der noch bis vor kurzem das Gruselkabinett beherbergte, wurde zum Schutz der besser gestellten Bevölkerung im zweiten Weltkrieg erbaut. Ursprünglich für rund 3.500 Menschen und nur einen kurzen Aufenthalt konzipiert, wurde er ganze 2 Wochen lang zum freiwilligen Gefängnis für über 10.000 Menschen, die hier bei Hitze, Sauerstoffmangel und schlimmsten hygienischen Bedingungen in der Dunkelheit ausharren mussten. Die Verbrechen und das Leid unter der Naziherrschaft in Berlin bieten keinen schön schaurigen Unterhaltungswert, sondern regen vielmehr zum Nachdenken an. Unheimlich ist der Ort aber trotzdem – und so gehört der Bunker am Anhalter Bahnhof mit seinen meterdicken Betonwänden auch ohne Gruselkabinett in dieses Ranking.

Tipp 8: Krimitour

Wohlig gruseln wir uns, wenn im Fernsehen wieder mal finstere Verbrechen aufgedeckt, Leichen gefunden und Täter geschnappt werden. Der Faszination für das Milieu kann selbstverständlich auch in einer geschichtsträchtigen Großstadt wie Berlin auf den Grund gegangen werden. Bei Videobustouren kann eine Zeitreise durch das kriminelle Berlin erlebt werden. Bei einer Tour durch die Hauptstadt erwachen hier ehemalige Schauplätze des Verbrechens zum Leben.

Tipp 9: .Filmpark Babelsberg

Halloween-Monster
Monster an Halloween © Getty Images, Foto: Mehmet zhan Araboga/EyeEm

Horrorfilme anschauen war gestern! Bei  den sieben Horrornächten im Filmpark Babelsberg treiben über 200 schaurige Kreaturen ihr Unwesen in ausweglosen Labyrinthen, alten Lagerhäusern und modrigen Gemäuern und sorgen so für reichlich Gänsehaut. Durch minitiöse Arbeit an unzähligen Details, kommen hier auch vermeintlich Unerschrockenen auf ihre Kosten.

Tipp 10: Monsterkabinett

Das Monsterkabinett ist das Zuhause von skurrilen und schauerlichen Wunderwesen. Sie bestehen aus verschiedensten Rest-Materialien und tragen Namen wie Kleines Dreiauge oder Orangina. Die Monsterfamilie gehört zu den Installationen des Künstlers Hannes Heiner und befindet sich mitten in Berlin, genauer gesagt in den Hackeschen Höfen. Bevor es in die Höhle der Monster geht, muss man aber erst den mit Street-Art bedeckten Innenhof durchqueren – was man sowieso mal gemacht haben sollte. Und zur schönen Abwechslung sind diese Monster tatsächlich auch mal ein wenig kinderfreundlicher, also nur ein bißchen gruselig. Wobei das natürlich im Auge des Betrachters liegt und man sich vor einem Ausflug mit Kind und Kegel ruhig einmal die Website der Monsterschar anschauen kann.

Tipp 11: Zombielasergame

Jede Menge Action erwartet Adrenalin-Junkies beim LasterStar Lasertag in Neukölln. Hier kann man nicht nur in Teams aufeinander losgehen, sondern auch gegen Zombies antreten. Ja, richtig: Es gibt auch Zombies in Berlin. Und diese gilt es natürlich zu bekämpfen. Mit Infrarot-Tagger und einem Gegenmittel bewaffnet, muss man gegen die Zombieapokalypse ankämpfen. Wir wünschen viel Erfolg bei eurer Mission!

Maxi-Lena Schuleit

Maxi

Kentucky, Paris, Lissabon. Das sind nur einige Stationen auf der Reise der Weltenbummlerin. Doch nur eine Stadt konnte ihr Herz erobern und festhalten - und das ist natürlich Berlin. Denn nirgendwo sonst kann man so schön mit dem Fahrrad in der Abendsonne am Kanal entlang brausen oder auf der Schaukel über die Häuserdächer am Mauerpark schwingen. Mit offenen Augen die Stadt erkunden - Das ist auch ihre Mission für den Blog.

Kommentare

Ech gruselig

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