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Wochenendtipps 10. - 12. 2. 23

Leichtathletik, Theater und Ausstellungen

Winter, Regierungsviertel
© visitBerlin, Foto: Dagmar Schwelle

Mit dem ISTAF Indoor Hallenmeeting gibt es gleich zum Saisonbeginn eines der größten Leichtathletik-Highlights des Jahres zu erleben. Musikfans können sich wiederum auf die Biennale der Berliner Philharmoniker sowie auf Marie Jacquot freuen. Außerdem enden Ausstellungen sowie die Brecht-Tage, und neue Ausstellungen werden eröffnet. Nicht zuletzt lockt auch das LEGOLAND® Discovery Centre mit Spannung und Spaß für Kids.

Tipp 1: Beim ISTAF Indoor mitfiebern

Leichtathletik ISTAF indoor Berlin 2017
Leichtathletik ISTAF indoor Berlin 2017 © Camera4

An diesem Wochenende beginnt mit dem ISTAF Indoor die neue Leichtathletik-Saison. Internationale Stars der Leichtathletik-Szene messen sich in zahlreichen Wettkämpfen, vom 60-Meter-Sprint und 60-Meter-Hürdenlauf bis hin zum Weitsprung der Frauen und Stabhochsprung der Männer. Das größte Hallenmeeting der Leichtathletik-Welt verspricht viel Spannung sowie sportliche Leistungen auf höchstem Niveau. Mit dabei sind zum Beispiel Gina Lückenkemper, Europameisterin im Sprint, sowie Malaika Mihambo, Olympiasiegerin im Weitsprung, und „Mondo“ Duplantis, Weltrekordler im Stabhochsprung.

Wann: Freitag von 16:30 bis 22:30 Uhr

Wo: Mercedes-Benz-Arena, Mercedes-Platz 1, Friedrichshain

ISTAF INDOOR TICKETS

Tipp 2: Die Brecht-Tage besuchen

Brille und geöffnetes Buch auf einem Tisch
Brille und Buch © Getty Images, Foto: Olezzo

Die diesjährigen Brecht-Tage widmen sich seiner „Kriegsfibel“. Außerdem jährt sich der Geburtstag des Autors in diesem Jahr zum 125. Mal. Am Freitag wird deshalb ab 12:30 Uhr auf dem Hof des Brecht-Hauses eine Feierstunde durchgeführt, bei der auch Kultursenator Klaus Lederer ein Grußwort spricht. Außerdem findet ab 10:15 Uhr die Tagung „Den Krieg madig machen“, moderiert von Jakob Hayner, statt. Diese schließt eine ganze Woche mit Vorträgen und Gesprächen rund um die „Kriegsfibel“ ab.

Wann: Freitag von 10 bis 17 Uhr

Wo: Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, Mitte

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Tipp 3: Kunst der 1920er Jahre aus der Sammlung Zuschlag-Wieneke     entdecken

Bröhan Museum
Aussenansicht des Bröhan-Museums © Bröhan-Museum, Berlin, Foto: Martin Adam

Abstraktion spielte in Kunst sowie Design der 1920er-Jahre eine große Rolle, und mit Formen aus Kreisen, Quadraten und Linien wurde ein neuer Trend geschaffen. Der Forschungs- und Sammelleidenschaft von Fritz Zuschlag und Bodo Wieneke-Zuschlag ist eine umfangreiche und facettenreiche Kollektion zu verdanken, die seit dem 12. Januar im Bröhan-Museum gezeigt wird. Diese Ausstellung schließt am Sonntag – ihr habt also an diesem Wochenende die vorerst letzte Möglichkeit, die Sammlung Zuschlag-Wieneke in Berlin zu sehen. Wenn ihr euch für Jugendstil, Bauhaus oder Neue Sachlichkeit interessiert, solltet ihr sie auf keinen Fall verpassen.

Wann: Freitag, Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr

Wo: Bröhan-Museum, Schloßstraße 1a, Charlottenburg

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Tipp 4: Einen Rundgang durch versteckte Hinterhöfe unternehmen

Blick in einen Versteckten Hinterhof mit Secret Tours Berlin
Blick in einen Versteckten Hinterhof mit Secret Tours Berlin © Hendrik Wolter / Secret Tours Berlin

Seit dem 19. Jahrhundert fand ein großer Teil des städtischen Lebens in Berlin in den Hinterhöfen der damals entstandenen Mietskasernen statt. Einige dieser Höfe werden auch heute noch sehr vielfältig genutzt, wie etwa die Hackeschen Höfe. Andere liegen eher versteckt und sind schwierig zu finden, wenn man sie nicht kennt. Diese außergewöhnliche Führung zeigt euch auch die weniger bekannten Innenhöfe – und ihr erfahrt mehr über eines der größten geschlossenen Hofareale in ganz Europa, die Hackeschen Höfe. Von dort aus führt euch die Tour bis zur Oranienburger Straße, wo es Spuren jüdischen Lebens sowie die Neue Synagoge zu entdecken gibt.

Wann: Freitag um 11 und 14 Uhr, Samstag um 10:30 und 11 Uhr, Sonntag um 11 Uhr

Wo: Hackescher Markt vor dem Geschäft „BUTLERS“, Mitte

Tickets versteckte Hinterhöfe

Tipp 5: Bei der Biennale der Berliner Philharmoniker dabei sein

Konzert der Berliner Philharmoniker
Saal der Philharmonie © visitBerlin, Foto: Pierre Adenis

Für die diesjährige Biennale der Berliner Philharmoniker nimmt statt Kirill Petrenko der britische Dirigent Daniel Harding den Taktstock in die Hand. Auf dem Programm für Freitag- und Samstagabend stehen drei Werke, die das Meer thematisieren: „La Mer“ von Claude Debussy, „Okeaniden“ von Jean Sibelius sowie „Four sea interludes from Peter Grimes“ von Benjamin Britten. Außerdem werden zwei Schlüsselwerke des Nachkriegs-Avantgardisten György Ligeti gespielt, „Lontano“ für großes Orchester und „Atmosphères“.

Wann: Freitag um 20 Uhr und Samstag um 19 Uhr

Wo: Philharmonie Berlin, Herbert-von-Karajan-Straße 1, Tiergarten

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Tipp 6: Das Stück „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ sehen

Außenansicht des Schlosspark Theaters in Berlin
Schlosspark Theater Berlin © Pressestelle BA Steglitz-Zehlendorf

Das 1957 mit dem Pulitzer-Preis für Theater ausgezeichnete Familiendrama von Eugene O’Neill konzentriert sich auf einen Tag im Leben der neurotischen Familie Tyrone. In diesem einen Tag taucht ihr tief in die ausweglos scheinende Familiengeschichte ein: Das tyrannisch-geizige Verhalten des Vaters hat drastische Folgen für seine Frau und die Kinder, nun quält sich die Familie gegenseitig. Dabei zeigt das Stück aber auch positive Perspektiven auf, und vielleicht ist ja doch nicht alles ganz ausweglos.

Wann: Freitag und Samstag um 20 Uhr, Sonntag um 16 Uhr

Wo: Schlosspark Theater, Schloßstraße 48a, Steglitz

Tickets und Informationen

Tipp 7: Mit den Kindern ins Legoland gehen

LEGOLAND Discovery Centre Berlin
LEGOLAND Discovery Centre Berlin © LEGOLAND Discovery Centre Berlin

Egal, was für ein Wetter draußen ist – im LEGOLAND® Discovery Centre Berlin haben Kids immer Spaß. Insgesamt gibt es 15 Stationen zu entdecken, an denen zugeschaut, mitgemacht oder ausprobiert werden kann. Zu den Highlights, die es hier zu entdecken gibt, zählen das MINILAND®, für das bekannte Berliner Wahrzeichen nachgebaut wurden, sowie das Kino mit 4D-Spezialeffekten und der Spielbereich LEGO® NINJAGO® City Adventure.

Wann: Freitag, Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr

Wo: LEGOLAND® Discovery Centre Berlin, Potsdamer Straße 4, Tiergarten

Tickets Legoland

Tipp 8: Einem französischen Abend mit Marie Jacquot lauschen

Berliner Philharmonie
© visitBerlin, Foto: Nele Niederstadt

Seit mehr als einem Jahr war Marie Jacquot nicht in Berlin zu Gast. An diesem Sonntag führt die Philharmonie ein von ihr geleitetes Konzert rund um Cembalo und Orgel auf, unterstützt vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Gespielt werden das in einem Neo-Barock-Kontext in den späten 1920er-Jahren entstandene „Concert Champêtre“ von Francis Poulenc sowie Claude Debussys „Prélude à l’après-midi d’un faune“. Nicht zuletzt steht die 1886 uraufgeführte Symphonie Nr. 3 c-Moll, oder „Orgelsymphonie“, von Camille Saint-Saëns auf dem Programm.

Wann: Sonntag ab 19:10 Uhr

Wo: Philharmonie Berlin, Herbert-von-Karajan-Straße 1, Tiergarten

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Tipp 9: Einen Ausflug in den Tierpark Berlin machen

Sumatra-Tiger im Regenwaldhaus Tierpark Berlin
© Tierpark Berlin

Der mit 160 Hektar Fläche größte Tierpark Europas ist immer einen Besuch wert: Seine weitläufige Landschaft lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein, auf denen es immer etwas zu sehen gibt. Außerdem finden sich unterwegs mehrere Spielplätze, ein besonderes Highlight für Kinder. Besonders bei winterlichem Februarwetter ist darüber hinaus das tropische Brehm-Haus mit seiner naturnahen Regenwaldgestaltung eine tolle Gelegenheit für einen „Kurzurlaub“ zwischen Leoparden, Tigern, Vögeln und Krokodilen. Mit einem vorab gekauften Onlineticket müsst ihr nicht an den Kassen anstehen und könnt euren Tierparkrundgang direkt beginnen.

Wann: Freitag, Samstag und Sonntag von 9 bis 16:30 Uhr

Wo: Tierpark Berlin, Am Tierpark 125, Lichtenberg

Tickets Tierpark

Tipp 10: Die Ausstellung „Paris Magnétique“ erkunden

Jüdisches Museum
© Jüdisches Museum Berlin, Foto:Jens Ziehe

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war Paris ein Magnet für Künstler:innen, die es aus der ganzen Welt in die französische Hauptstadt zog. Diese Ausstellung mit Fokus auf die Jahre 1905 bis 1940 zeigt etwa 120 Werke in zehn Kapiteln. Anhand der ausgestellten Kunstwerke von Kunstschaffenden wie Marc Chagall, Chana Orloff und Sonia Delaunay wird nachgezeichnet, wie migrantische und marginalisierte Blickwinkel ihren Eingang in die Pariser Avantgarde gefunden haben. Zu sehen sind zahlreiche Gemälde sowie Zeichnungen und Skulpturen. Freut euch also auf einen faszinierenden Einblick in die kosmopolitische „Pariser Schule“, die damals auch einen Zufluchtsort vor Verfolgung und Diskriminierung bot.

Wann: Freitag, Samstag und Sonntag von 10 bis 19 Uhr, die Ausstellung läuft noch bis 1. Mai

Wo: Jüdisches Museum Berlin, Lindenstraße 14, Kreuzberg

Tickets und mehr Informationen

Tipp 11: Bei der Ausstellung „HAUT – HÜLLE, ORGAN, ARCHIV“ eure Haut aus einem neuen Blickwinkel sehen

Torhaus mit Juliusturm
Zitadelle Spandau © Friedhelm Hoffmann / Stadtgeschichtliches Museum Spandau

Unsere Haut ist nicht nur einfach irgendein Organ, sondern ist auch immer wieder in unterschiedliche kulturelle Themen eingebunden – von Rassismus und Sexismus bis hin zu Klassismus und Altersdiskriminierung. Sie ist verwundbar, sinnlich, aber auch resistent. Diese außergewöhnliche Ausstellung widmet sich ganz der Vielschichtigkeit unserer Haut und vereint hierfür zahlreiche Werke in Berlin lebender Künstler:innen. Rund um die ganz neue, erst am Donnerstag eröffnete Schau finden Vorträge, Artist Talks, Führungen und weitere Veranstaltungen statt.

Wann: Freitag, Samstag und Sonntag, die Ausstellung läuft noch bis 7. Mai

Wo: ZAK Galerie – Zentrum für aktuelle Kunst, Zitadelle, Am Juliusturm 64, Spandau

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