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11 Top Neueröffnungen in Berlin im September

Sicher durch den Herbst mit Berliner Schnauze

Siegessäule im Gegenlicht
Siegessäule © iStock.com, Foto: querbeet

Berlin startet mit neuen Konzepten in den Herbst. Dabei geht es darum, neue Freiräume zu erschließen und gleichzeitig die Open-Air-Kultur, die uns über den Sommer gerettet hat, weiter zu ermöglichen. Außerdem unterstützt euch eine neue Kampagne dabei, die Abstands- und Hygieneregeln nicht zu vergessen.

Also, zeigt Verantwortung, tragt eure Masken und helft mit, dass auch diese Neueröffnungen in Berlin erfolgreich durchstarten. Übrigens: Wir haben auch schon ein paar Tipps, auf die ihr euch im Oktober freuen könnt!

Tipp 1: Maske auf sonst Lokal zu

Damit ihr in Berlin sicher durch Herbst und Winter kommt, wird euch ab sofort eine neue Kampagne augenzwinkernd und allgegenwärtig an die Corona-Regeln erinnern. Mit kecken Sprüchen auf digitalen Werbetafeln, Bierdeckeln und Gesichtsmasken erfahrt ihr, wie ihr euch und andere vor Ansteckung schützt. Und das ist „Auch nach fünf Bier leicht zu merken: Abstand waschen. Hände tragen. Maske halten.“ Kapiert?! 

Wann: ab sofort
Wo: Überall in Berlin

Tipps für einen sichern Berlin-Aufenthalt

Tipp 2: DRAUSSENSTADT

Achtung! Ausschreibung sowie Projekt wurden vorerst verschoben.

Unter dem Motto „Stadt für alle“ findet ihr ab Oktober auf der Plattform DRAUSSENSTADT Projekt-Angebote und Veranstaltungen, die in spannenden urbanen Räumen stattfinden. Hier könnt ihr – auch im Winter -  unter freiem Himmel feiern, diskutieren, euch inspirieren lassen, aber auch selbst mitgestalten und ausprobieren. Ziel der von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa geförderten Initiative ist es, Stadtkultur nach draußen zu verlegen, und mehr Möglichkeiten für Begegnungen und Wissenstransfer zu schaffen. Egal ob ihr euch für Popkultur oder Stadtentwicklung, für Musik, Kunst oder Nachbarschaftsinitiativen interessiert, dieses Pilot-Projekt ist für euch. Macht mit! DRAUSSENSTADT vernetzt Aktivist*innen, Künstler*innen, Stadtforscher*innen und alle, die Lust auf neue Wege haben. 

Erster Event ist der Tag der Clubkultur am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit.

Mit dabei sind außerdem:

  • Haus der Statistik
  • Berlin Mondiale
  • Baupalast am Dragoner
  • Floating University
  • S27 – Kunst und Bildung
  • Jugendtheaterwerkstatt Spandau

Wann: ab Oktober 2020
Wo: überall in Berlin 

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Tipp 3: Gebrauchtwaren-Etage am Hermannplatz

Erst drohte die Schließung, jetzt entwickelt Karstadt am Hermannplatz innovative Handels-Konzepte. In der neu eingerichteten Gebrauchtwaren-Etage könnt ihr seit dem 9. September für einen Zeitraum von sechs Monaten direkt in der Kreuzberger Karstadt-Filiale gut erhaltene Möbel, Tech-Kram, Haushaltswaren und Second-Hand-Kleidung kaufen. Damit wird das Konzept des Pop-Up-Stores von Re-Use in Neukölln fortgesetzt. Solange es draußen noch schön ist, könnt ihr euch auf der Dachterrasse bei einem Kaffee entspannen.

Wann: Montag bis Samstag von 10 – 20 Uhr
Wo: Karstadt am Hermannplatz, Neukölln

Flohmärkte in Berlin

Tipp 4: Neue Markthalle in Tempelhof

Die Markthalle Zwanzig in Tempelhof ist eröffnet. Jeden Freitag und Samstag findet ihr hier frische Lebensmittel aus über 70 Ländern und natürlich auch saisonales Obst und Gemüse, frischen Fisch und nachhaltig produziertes Fleisch aus dem Berliner Umland. Außerdem gibt’s nachhaltige Schokolade und lokale Weine. Betrieben wird die Markthalle übrigens von dem Berliner Foodzulieferer für Spitzenköche, dem „Havelland Express“. Idee ist es, dass ihr vor Ort genau diese Profiköche treffen und neue Gerichte ausprobieren könnt. 

Wo: Gottlieb-Dunkel-Straße 20-21, Tempelhof
Wann: Freitag von 14 - 18 Uhr, Samstag von 9 - 16 Uhr

Mehr Markthallen in Berlin

Tipp 5: Aufwind

Das Auge isst mit im neuen Restaurant Aufwind. Freut euch auf perfekt angerichtete kulinarische Kreationen. Ein Muss für Instagram-Foodies. Aber auch alle, die eine ehrliche, vegetarisch inspirierte Küche schätzen, gesunde, frische Zutaten lieben und gerne mal auf Fleisch verzichten kommen im Aufwind voll auf ihre Kosten. Guten Appetit!

Wann: Dienstag bis Samstag von 18 – 23 Uhr
Wo: Winscheidstraße 31,  Charlottenburg

Restaurant Aufwind

Tipp 6: Café Flo

Das Café Flo in der Nähe des Mauerparks lädt ab sofort zum familiären und gemütlichen Frühstücken und Brunchen ein. Benannt haben die beiden Schwestern Lea und Rachel ihr kleines Traum-Café übrigens nach ihrem Hund Flo. Serviert wird alles, was ihr zu einem leckeren Frühstück braucht, vom Ei im Glas bis hin zu veganem Kuchen. Lasst es euch schmecken und grüßt Flo von uns!

Wann: Dienstag bis Freitag von 8 – 16 Uhr, Samstag und Sonntag von 9 – 16 Uhr
Wo: Eberswalder Straße 29, Prenzlauer Berg

11 Cafés im Sonnenschein

Tipp 7: Zero Waste Bau- und Kreativmarkt

Schon seit Juni geöffnet, aber dennoch erwähnenswert ist der Zero Waste Bau- und Kreativmarkt im Gebäudekomplex des Hauses der Statistik. Auch diese Neueröffnung zeigt nämlich, dass es sich lohnt, neue Wege zu gehen. Wenn ihr gern selbst gestaltet, werkt oder kreativ seid, ist dieser Markt eine wahre Fundgrube. Ihr findet ausschließlich Materialien, die vor der Vernichtung gerettet wurden, darunter Eisenwaren, Farben, Metall, Folien, Holz, Papier und Stoffe.

Wo: Otto-Braun-Straße 70-72
Wann: vorerst nur Dienstag 15 bis 19 Uhr

Nachhaltig Shoppen in Berlin

Tipp 8: Nachhaltigkeitserlebnismarkt in Spandau

Auch PENNY setzt auf Nachhaltigkeit. An 20 interaktiven Stationen präsentiert der Discounter mit „Penny Grüner Weg“ die wichtigsten Nachhaltigkeitsbausteine des Unternehmens. Klar, dass ihr hier auch nachhaltig shoppen könnt und zwar Bioprodukte und andere Lebensmittel aus der Region, sowie Obst und Gemüse mit Schönheitsfehlern. Auch Veganer und Vegetarier finden hier eine breite Auswahl. Spannend ist die zweifache Preis-Auszeichnung, die zeigt, wie hoch die Kosten eines Produkts wären, wenn die ökologischen Auswirkungen entlang der Lieferkette mit einberechnet würden. Lernt mehr darüber direkt im Markt

Wann: Montag bis Samstag von 7 – 22 Uhr
Wo: Fehrbelliner Straße 29, Spandau

11 Nachhaltige Orte in Berlin

Tipp 9: rbb Dachlounge im Studio 14

Wart ihr eigentlich schon in der rbb Dachlounge, Studio 14? Das Broadcast Studio ist seit Mitte Juni auch als Restaurant für euch geöffnet – und hat sich zum echten Geheimtipp fürs Wochenend-Brunch etabliert. Zwar sind Radio-Aufnahmen und Restaurantbetrieb aufgrund der Corona-Krise aktuell nur getrennt möglich. Ihr könnt also (noch) nicht den Moderator*innen über die Schulter schauen, aber immerhin den Ausblick vom 14. Stock genießen. Unbedingt vorher online reservieren, der Anrufbeantworter ist meist schon voll.

Wann: Montag bis Donnerstag von 17 – 22 Uhr, Freitag von 17 – 24 Uhr, Samstag von 10 – 24 Uhr und Sonntag von 10 – 22 Uhr
Wo: Masurenalle 20, Westend

Dachterrassen in Berlin

Tipp 10: The Rose Berlin

Schick aber gemütlich ist es in „The Rose“, der neuen Brasserie unweit des Checkpoint Charlie. Ihr genießt französische Küche aus frischen Zutaten. Die ausgiebige Weinkarte lädt zum Stöbern und Kosten ein. Von der sogenannten Spybar im ersten Stock blickt ihr aufs Trabi Museum und den Welt Ballon. Stilecht trinkt ihr hier eher härtere Drinks, zu den Spezialitäten zählen Whiskey Sour oder Lavendel infusionierter Gimlet.

Wann: Montag bis Freitag ab 17, Samstag ab 14 Uhr, Sonntag ist Ruhetag
Wo: Zimmerstraße 91, Mitte

Exklusive Bars in Berlin

Tipp 11: tunnel19

Mit Fotografien aus dem Zyklus »The Wheel« eröffnet die Künstlergruppe tunnel19 im Oktober ihren Ausstellungsraum tunnel19/studio in der Nähe der Kottbusser Brücke. Tunnel19 ist ein Zusammenschluss von Berliner Fotograf*innen, die mit unterschiedlichen Bildsprachen ihre ganz individuelle Perspektive zeigenm, wie etwa das Straßenbild (oben) von Mireille van der Moga. Im Studio sollen nicht nur Ausstellungen stattfinden, sondern auch ein offener, kreativer Austausch zu zeitgenössischer Fotografie entstehen. 

Wann: Vernissage am 9. Oktober von 16 – 22 Uhr, vom 10. bis 18. Oktober täglich von 14 – 19 Uhr
Wo: Kohlfurter Straße 4, Kreuzberg

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Josefine Köhn-Haskins

Josefine

ist in München aufgewachsen, hat dort studiert und bei der SZ volontiert. Auf der Suche nach neuen Abenteuern entdeckte sie erst New York, dann Miami und berichtete als Trendscout und Korrespondentin für verschiedene Publikationen. Ihr Zuhause fand sie dann aber in Berlin. Fasziniert von den vielen Facetten der Stadt ist sie kreuz und quer in den Kiezen unterwegs und beschäftigt sich gerne mit Zukunftsideen und Smart City Konzepten für ein innovatives Berlin.

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